Kransteuerung mit automatischer Positionierung für Baustellen

von Bastian Velonavy - 2024-02-13

Ladekrane gehören auf vielen Baustellen längst zur täglichen Grundausstattung. Sie übernehmen Materialtransporte, versetzen Bauteile oder unterstützen Montagearbeiten direkt am Fahrzeug.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Bedienkomfort, Effizienz und Ausfallsicherheit. Fahrer sollen komplexe Arbeitsabläufe schneller erledigen können, während Unternehmen auf geringe Stillstandszeiten und kalkulierbare Betriebskosten achten. Auf der bauma in München zeigt Hyva deshalb eine neue Kranreihe mit erweiterten Garantiebedingungen und automatisierten Bedienfunktionen. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Edge-Line-Serie, die sich gezielt an Anwender richtet, die Arbeitsabläufe vereinfachen und gleichzeitig den Bedienaufwand reduzieren wollen. Interessant ist dabei weniger die reine Hubkraft als vielmehr die Kombination aus automatisierter Steuerung, Bedienerfreundlichkeit und einem auffallend umfangreichen Garantieversprechen. Gerade im Kranbereich gilt Zuverlässigkeit als entscheidender Faktor, weil Defekte oder Ausfälle unmittelbar den Baustellenablauf beeinträchtigen können.

HYVA Krane bauma 2019 München
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Hyva erweitert Garantie für die neue Edge-Line-Serie

Nach Angaben des Unternehmens erhalten die Krane der neuen Serie serienmäßig drei Jahre Garantie auf sämtliche Komponenten. Zusätzlich gewährt Hyva fünf Jahre Garantie auf den Stahlbau der Geräte. Gerade in einem Markt, der stark von Investitionssicherheit geprägt ist, stellt das eine ungewöhnlich weitreichende Zusage dar. Ladekrane werden häufig über viele Jahre unter hoher Belastung eingesetzt. Für Transportunternehmen, Baustellenlogistiker oder kommunale Betriebe spielen Wartungsaufwand und langfristige Haltbarkeit deshalb eine zentrale Rolle. Hyva verweist in diesem Zusammenhang auch auf die vergleichsweise junge Marktposition im deutschen Kransegment. Die erweiterten Garantieleistungen sollen offenbar Vertrauen schaffen und die Position im Wettbewerb stärken. Auffällig ist dabei, dass Garantieversprechen zunehmend Teil der technischen Vermarktung werden. Hersteller konkurrieren längst nicht mehr ausschließlich über Traglast oder Reichweite, sondern zunehmend auch über Servicekonzepte, Wartungsfreundlichkeit und kalkulierbare Betriebskosten.

HYVA Krane Edge Line
HYVA Krane Edge Line HC 235e

Magic Touch automatisiert die Kranbewegung

Technisch besonders auffällig ist die Funktion „Magic Touch“. Dahinter verbirgt sich eine automatisierte Steuerung für das Ein- und Ausfalten des Krans. Der Fahrer muss die Bewegungen nicht mehr vollständig manuell durchführen. Stattdessen fährt der Kran per Knopfdruck automatisch in die gewünschte Arbeitsposition und später ebenso selbstständig zurück in die Transportstellung. Gerade im Baustellenalltag kann das mehrere Vorteile bringen. Das Positionieren eines Ladekrans gehört zu den regelmäßig wiederkehrenden Arbeitsschritten und erfordert Erfahrung sowie Aufmerksamkeit. Automatisierte Abläufe sollen Bedienfehler reduzieren und gleichzeitig Zeit sparen.

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Wichtige Merkmale der neuen Kranreihe:

  • Edge-Line-Kranserie mit erweiterten Garantieleistungen
  • drei Jahre Garantie auf sämtliche Komponenten
  • fünf Jahre Garantie auf den Stahlbau
  • Magic-Touch-Funktion für automatische Positionierung
  • vereinfachtes Handling per Knopfdruck
Hinzu kommt ein ergonomischer Faktor. Fahrer werden körperlich entlastet, weil bestimmte Bewegungsabläufe automatisiert erfolgen. Gleichzeitig sinkt der Schulungsaufwand für wiederkehrende Bedienprozesse.

HYVA Krane Edge Line mit Magic Touch

Automatisierung verändert die Bedienung moderner Ladekrane

Die Entwicklung zeigt einen größeren Wandel innerhalb der mobilen Hebetechnik. Während früher vor allem mechanische Leistungsdaten im Vordergrund standen, gewinnen heute digitale Assistenzsysteme und teilautomatisierte Funktionen an Bedeutung. Gerade auf Baustellen steigt der Druck, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Zeitverluste beim Rüsten oder Positionieren von Maschinen wirken sich unmittelbar auf Produktivität und Kosten aus. Automatisierte Funktionen wie die vorgestellte Kransteuerung sollen genau an diesen Punkten ansetzen. Interessant ist dabei, dass viele Innovationen inzwischen direkt auf den Fahrer zugeschnitten werden. Moderne Baustellenfahrzeuge entwickeln sich zunehmend zu digitalen Arbeitsmaschinen mit Assistenzfunktionen, die Bedienabläufe vereinfachen und standardisieren. Auch der Fachkräftemangel spielt dabei eine Rolle. Unternehmen suchen Systeme, die schneller erlernbar sind und Bedienfehler minimieren. Automatisierte Bewegungsabläufe können helfen, komplexe Technik zugänglicher zu machen.

Bedienkomfort wird zum Wettbewerbsfaktor im Kranmarkt

Parallel verändern sich auch die Erwartungen der Kunden. Nicht nur Bauunternehmen, sondern ebenso kommunale Betriebe oder Entsorgungsunternehmen achten zunehmend auf intuitive Bedienbarkeit und geringe Ausfallzeiten. Gerade Ladekrane arbeiten oft unter schwierigen Bedingungen: wechselnde Einsatzorte, enge Baustellen, Zeitdruck und häufige Transportzyklen gehören zum Alltag. Systeme, die Arbeitsabläufe beschleunigen oder vereinfachen, gewinnen dadurch wirtschaftlich an Bedeutung. Die neue Kranserie von Hyva zeigt, wie stark sich der Markt inzwischen in Richtung Bedienkomfort und Prozessoptimierung entwickelt. Automatisierte Funktionen wie „Magic Touch“ wirken auf den ersten Blick wie ein Detail, verändern jedoch den täglichen Umgang mit den Maschinen deutlich. Gleichzeitig verdeutlicht die Entwicklung, dass moderne Krantechnik längst nicht mehr nur aus Hydraulik und Stahlbau besteht. Software, Steuerungstechnik und automatisierte Bewegungsabläufe werden zunehmend zu zentralen Bestandteilen mobiler Arbeitsmaschinen.

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