Wohnbedürfnisse verändern sich im Laufe des Lebens. Mal wird mehr Platz benötigt, mal weniger. Manchmal rückt auch ein Ortswechsel in den Fokus. Genau hier setzt das modulare Holzhauskonzept von Sonnleitner an, das auf der Heim und Handwerk 2022 in München vorgestellt wird.
Die sogenannte Vision 2030 beschreibt ein Haus, das mit seinen Bewohnern wächst – oder sich bewusst wieder verkleinern lässt. Statt von Beginn an groß zu bauen, startet man mit einem einzelnen Modul, das den aktuellen Bedarf abdeckt. Weitere Module können später ergänzt werden, ohne dass das bestehende Gebäude seine Funktion oder Qualität verliert.
Ein besonderer Aspekt der Modulbauweise ist die Möglichkeit, das komplette Haus zu versetzen. Die einzelnen Module sind so konstruiert, dass sie transportfähig bleiben. Steht ein Umzug an, kann das Holzhaus an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden.
Alle Module werden individuell nach Kundenwunsch gefertigt und bestehen vollständig aus Massivholz. Zum Einsatz kommen zwei patentierte Wandsysteme: TWINLIGNA und MONOLIGNA. Beide setzen konsequent auf Holzwolle als Dämmmaterial und verzichten auf synthetische Dämmstoffe.
Holz übernimmt im Wandaufbau eine zentrale Rolle. Die Konstruktion ist diffusionsoffen aufgebaut, wodurch Feuchtigkeit aufgenommen und wieder abgegeben werden kann. Gerade im Winter trägt diese Eigenschaft zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.
Das modulare Holzhaussystem beschränkt sich nicht auf Einfamilienhäuser. Es wird ebenso für Gewerbebauten, Objektbauten und den Wohnungsbau eingesetzt. Unabhängig vom Einsatzbereich wird jedes Projekt individuell geplant und umgesetzt.
Das modulare Holzhaus von Sonnleitner zeigt auf der Heim+Handwerk, wie sich nachhaltiger Hausbau und flexible Lebensplanung verbinden lassen. Wachstum, Veränderung und sogar ein Ortswechsel sind bereits mitgedacht – ohne Kompromisse bei Qualität oder Wohnkomfort einzugehen.