Hossidesign steht für Spielideen, die aus persönlichen Erlebnissen, familiären Beobachtungen und dem täglichen Zusammenleben mit Kindern entstehen. Hinter dem Label verbirgt sich kein anonymer Entwicklungsprozess, sondern eine sehr konkrete Motivation: Dinge zu gestalten, die im echten Alltag funktionieren. Emotionale Herkunft, praktische Nutzung und ein feines Gespür für kindliche Bedürfnisse greifen dabei ineinander.
Die Wurzeln von Hossidesign liegen in einer persönlichen Geschichte. Der Markenname geht auf den Vater des Gründers zurück, der im familiären Umfeld „Hossi“ genannt wurde. Diese Nähe prägt nicht nur den Namen, sondern auch viele Produktbezeichnungen. Sie stammen aus liebevollen Worten und Ausdrücken aus der eigenen Kindheit und tragen bewusst Erinnerung und Persönlichkeit in sich. Gleichzeitig entsteht jede neue Idee aus dem Hier und Jetzt. Die eigene Tochter spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie ist Ideengeberin, Testerin und kritischer Maßstab zugleich. Neue Produkte werden nicht theoretisch entwickelt, sondern direkt im Alltag ausprobiert – im Kinderzimmer, im Wohnzimmer oder draußen. Erst wenn ein Spiel dort selbstverständlich funktioniert, wird es weiterverfolgt.
Im Mittelpunkt steht das freie Spiel. Nicht das Produkt gibt Regeln vor, sondern das kindliche Tun formt die Nutzung. Ein prägnantes Beispiel dafür ist das Hüpfekästchen. Ausgangspunkt war kein Markttrend, sondern eine einfache Alltagssituation: der Wunsch eines Kindes, Hüpfekästchen zu spielen – unabhängig von Ort, Untergrund oder Kreide. Daraus entstand ein ausrollbares, flexibel einsetzbares Spielfeld, das auf nahezu jedem Boden genutzt werden kann. Ein bekanntes Bewegungsspiel wird damit neu interpretiert, ohne seinen Charakter zu verlieren. Kinder erkennen sofort, worum es geht, Erwachsene erfassen den Nutzen ohne Erklärung.
Viele Spielideen von Hossidesign setzen bewusst auf Bewegung. Sie fördern Gleichgewicht, Koordination und Körpergefühl, ohne belehrend zu wirken. Das Spiel entsteht aus dem Tun selbst, nicht aus vorgegebenen Abläufen oder Anleitungen. Typische Merkmale dieser Produkte sind:
Gestalterisch verfolgt Hossidesign einen bewussten Minimalismus. Farben, Formen und Materialien sollen das Spiel unterstützen, nicht dominieren. Die Produkte fügen sich in Wohnräume ein und wirken nicht wie klassische, laute Spielzeuge. Das ist besonders für Familien relevant, die Spielobjekte nicht ständig wegräumen möchten oder können. Auch bei der Materialwahl steht Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Die Produkte müssen aushalten, was Kinder ins Spiel einbringen: Springen, Ziehen, Verrutschen, Wiederholen. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung klar und verständlich. Kinder müssen nichts erklärt bekommen – sie probieren es aus.
Ein zentrales Element ist der Entwicklungsprozess selbst. Neue Ideen entstehen nicht isoliert, sondern im Austausch zwischen Erwachsenen und Kindern. Die Tochter des Gründers testet, verwirft und fordert Anpassungen ein – oft direkter und ehrlicher als jede theoretische Analyse. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass die Produkte praxisnah bleiben. Sie lösen reale Situationen statt abstrakter Probleme. Das Hüpfekästchen ist dafür exemplarisch: Es entstand aus einem konkreten Wunsch, nicht aus einem Konzeptpapier.
Hossidesign zeigt, dass Spielzeug mehr sein kann als ein Produkt. Es kann Erinnerungen transportieren, Bewegung fördern und kreativen Freiraum schaffen. Die Verbindung aus persönlicher Herkunft, funktionalem Design und echter Alltagserfahrung verleiht den Spielideen Glaubwürdigkeit. So stehen die kreativen Spielideen aus dem Familienalltag bei Hossidesign für eine leise, aber konsequente Form der Spielzeugentwicklung. Beobachtung, Nähe und die Bereitschaft, einfache Ideen ernst zu nehmen, bilden dabei die Grundlage – und genau darin liegt ihre besondere Stärke.