Slimy gehört zu den Spielmaterialien, die viele Besucher sofort mit der eigenen Kindheit verbinden. Auf der Messe zeigt sich jedoch, dass die Marke längst nicht stehen geblieben ist. Statt ausschließlich auf Nostalgie zu setzen, wird das Sortiment kontinuierlich weiterentwickelt – mit neuen Konsistenzen, unterschiedlichen Spielgefühlen und einer klaren Ausrichtung auf sensorisches Erleben. Dieser Mix aus Bekanntem und Neuem prägt den aktuellen Auftritt.
Ein zentrales Highlight am Messestand ist Slimy Fluffy. Diese Variante unterscheidet sich deutlich vom klassischen Schleim: extrem weich, leicht und nahezu cremig in der Oberfläche. Beim Kneten entsteht ein sanftes Spielgefühl, das sich klar von festen oder stark ziehbaren Slimes abhebt. Fluffy richtet sich damit besonders an Kinder, die gerne formen, drücken und kneten, ohne dass der Schleim stark reißt oder klebt.
Neben der Haptik spielt der Geruch eine wichtige Rolle. Die Massen sind nicht geruchsneutral, sondern bewusst mit unterschiedlichen Düften versehen. Damit kommt eine weitere sensorische Ebene hinzu, die das Spiel differenziert. Duft und Haptik greifen ineinander und machen die einzelnen Varianten klar unterscheidbar.
Im Gespräch wird deutlich, dass großer Wert auf die Zusammensetzung gelegt wird. Die meisten Massen basieren im Wesentlichen auf natürlichen Inhaltsstoffen. Zentrale Grundlage ist Guar – ein pflanzlicher Rohstoff aus einer Bohne –, der speziell aufbereitet und mit Wasser kombiniert wird, um die typische Konsistenz zu erzeugen. Das sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit, auch bei intensiver Nutzung.
Neben Fluffy werden weitere Varianten gezeigt, die gezielt unterschiedliche Spielbedürfnisse ansprechen. Der Hydro Slime ist sehr flüssig, bleibt aber formstabil genug, um aktiv bewegt und zurückgeschoben zu werden. Daneben gibt es feste, stark dehnbare Slimes, die sich extrem ziehen lassen, ohne zu reißen. Die Bandbreite zeigt: Slimy ist kein Einzelprodukt, sondern ein System verschiedener Spielmaterialien.
Ein wichtiger Punkt ist die Haltbarkeit nach dem Öffnen. Da das Material wasserhaltig ist, hängt die Lebensdauer stark vom Umgang ab. Wird der Schleim nach dem Spielen sauber in den Becher zurückgelegt und gut verschlossen, bleibt die Konsistenz lange erhalten. Saubere Hände verlängern die Nutzungsdauer zusätzlich. Damit positioniert sich Slimy klar als langlebiges Spielmaterial – nicht als kurzlebiger Wegwerfartikel.
Insgesamt zeigt der Messeauftritt, dass Slimy weit mehr ist als ein nostalgischer Klassiker. Neue Texturen, sensorische Reize und eine bewusste Materialauswahl entwickeln das Thema Schleim konsequent weiter und passen es an heutige Spielgewohnheiten an.