Pinterest ist eine visuelle Entdeckungsplattform, auf der Nutzer weltweit Ideen für Projekte, Hobbys und Interessen sammeln und teilen können. Mit über 500 Millionen monatlichen Nutzern ermöglicht Pinterest es, Inhalte in Form von „Pins“ zu speichern und zu organisieren. Unternehmen und Kreative können ein Business-Konto nutzen, um erweiterte Funktionen wie Analytics und Zielgruppenansprache zu erhalten. Pinterest inspiriert durch maßgeschneiderte Inhalte, die basierend auf Engagement und Interessen der Nutzer angezeigt werden, und hilft dabei, kreative Projekte in die Tat umzusetzen. Pinterest positioniert sich in diesem Jahr klar als Performance-Plattform. Das wird bereits in der übergeordneten Leitidee deutlich: Das „P“ in Pinterest steht explizit für Performance. Auf der DMEXCO dreht sich der Auftritt entsprechend um die Frage, wie sich messbare Ergebnisse, Automatisierung und kreative Exzellenz miteinander verbinden lassen – insbesondere vor dem wichtigen vierten Quartal.
Das Verständnis von Performance Marketing hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Es geht längst nicht mehr nur um Reichweite oder Klickzahlen, sondern um Effizienz entlang der gesamten Kampagnenlogik. Pinterest greift diesen Wandel auf und spricht gezielt Advertiser und Agenturen an, die Performance nicht isoliert betrachten, sondern als Zusammenspiel aus Mediasteuerung, Kreation und datenbasierter Optimierung im Digital Marketing. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Kampagnen schneller aufgesetzt, flexibler gesteuert und zugleich wirkungsvoller ausgespielt werden können – ohne den kreativen Anspruch zu verlieren, für den Pinterest als visuelle Plattform bekannt ist.
Ein zentrales Produkt, das auf der Messe vorgestellt wird, ist Performance+. Dabei handelt es sich um ein KI-gestütztes Automatisierungstool, das Werbetreibende entlang verschiedener Schritte der Kampagnenerstellung unterstützt. Performance+ ist modular aufgebaut und kann entweder für komplette Kampagnen oder für einzelne Bestandteile eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem:
Ein besonderer Fokus liegt auf dem kreativen Teil von Performance Marketing. Pinterest setzt hier auf Automatisierung, ohne die Bedeutung von Gestaltung und Kontext zu relativieren. Creatives können entweder vollständig neu generiert oder gezielt optimiert werden. Ein typisches Beispiel ist die Weiterentwicklung klassischer Produktbilder: Aus einem neutralen Freisteller lassen sich automatisiert visuelle Varianten mit Lifestyle-Hintergründen erzeugen, die besser zur Nutzungssituation der User passen. Diese kontextuelle Einbettung spielt eine zentrale Rolle für die Performance, da Pinterest stark inspirationstreibend genutzt wird. Die KI hilft dabei, passende visuelle Umfelder zu schaffen, die Relevanz erhöhen und letztlich bessere Ergebnisse erzielen.
Trotz aller Automatisierung betont Pinterest, dass Performance+ nicht als Ersatz für strategische Arbeit verstanden wird. Vielmehr übernimmt das Tool operative Aufgaben, während Agenturen und Werbetreibende sich stärker auf Konzeption, Markenführung und kreative Leitideen konzentrieren können. Gerade bei großen Kundenprojekten bleibt die individuelle Beratung ein wichtiger Bestandteil. Automatisierung wird als Enabler gesehen, nicht als Selbstzweck. Die Plattform liefert zusätzlich umfangreiche Signale und Insights, die nicht nur für Kampagnenoptimierung, sondern auch für kreative Ansätze und sogar Produktentwicklung genutzt werden können.
Der Zeitpunkt der Vorstellung ist bewusst gewählt. Das vierte Quartal gilt für viele Marken als entscheidende Phase im Jahresverlauf. Entsprechend hoch ist das Interesse an Lösungen, die schnelle Skalierung ermöglichen und zugleich zuverlässig performen. Gespräche am Stand und in der Lounge zeigen, dass Performance+ insbesondere vor diesem Hintergrund auf großes Interesse stößt. Pinterest flankiert den Messeauftritt mit einem umfangreichen Programm aus Keynotes, Panels und Masterclasses. Dabei geht es nicht nur um Produktvorstellungen, sondern auch um den Austausch mit Kunden und Agenturen zu zukünftigen Anforderungen im Performance Marketing.
Pinterest unterstreicht mit diesem Auftritt seinen Anspruch, Performance Marketing nicht rein technisch zu denken. Automatisierung, KI und Daten bilden die Grundlage, werden jedoch konsequent mit Kreativität und Nutzungskontext verknüpft. Performance+ steht exemplarisch für diesen Ansatz: als Werkzeug, das Prozesse beschleunigt, ohne den gestalterischen Kern von Kampagnen zu vernachlässigen.