Der Messeauftritt von Bring! auf der DMEXCO stand ganz im Zeichen dynamischer Veränderungen im Handel und in der digitalen Werbung. Bring! nutzte die Messe gezielt, um Entwicklungen vorzustellen, die den Alltag von Konsumenten ebenso betreffen wie die strategische Planung von Retail- und Brand-Kampagnen. Im Mittelpunkt standen digitale Prospekte, ihre Integration in die Einkaufslisten-App sowie die Frage, wie sich Werbewirkung entlang der gesamten Consumer Journey messen und optimieren lässt.
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts lag auf dem Thema digitale Prospekte. Bring! ist mit diesem Angebot in Deutschland und Österreich großflächig gestartet und positioniert sich damit in einem Bereich, der im Handel nach wie vor eine zentrale Rolle spielt. Trotz zunehmender Digitalisierung gelten Prospekte weiterhin als eines der wichtigsten Medien, um Konsumenten über Angebote, Preise und Aktionen zu informieren. Bring! greift diese Relevanz auf und überträgt sie in einen digitalen Kontext. Ziel ist es, das klassische Prospekt nicht isoliert darzustellen, sondern direkt in den Einkaufsprozess zu integrieren. Damit wird das Prospekt von einem reinen Informationsmedium zu einem funktionalen Bestandteil der Einkaufsvorbereitung.
Der entscheidende Mehrwert entsteht durch die Verbindung des digitalen Prospekts mit der Bring!-Einkaufslisten-App. Die Consumer Journey beginnt aus Sicht von Bring! mit Inspiration und Angeboten. Diese Phase bildet das digitale Prospekt ab, das einzelne Produkte oder Aktionen sichtbar macht. Der nächste Schritt erfolgt unmittelbar: Angebote können direkt in die persönliche Einkaufsliste übernommen werden. Diese Verzahnung reduziert Medienbrüche. Konsumenten müssen sich Angebote nicht merken oder extern speichern, sondern übertragen sie direkt in ihre Einkaufsvorbereitung. Damit wird Werbung funktional nutzbar und erhält einen klaren Bezug zum tatsächlichen Kaufverhalten.
Ein weiterer zentraler Themenblock auf der DMEXCO war die Frage nach der Wirkung von Werbung. Bring! stellte in Aussicht, neue Funktionen und Ansätze vorzustellen, die sich mit der Messbarkeit nach dem Werbekontakt beschäftigen. Im Fokus steht dabei nicht nur die Sichtbarkeit einer Anzeige, sondern die Frage, was nach dem Kontakt tatsächlich passiert. Relevant sind unter anderem folgende Aspekte: Wurde ein beworbenes Produkt auf die Einkaufsliste gesetzt? Wie schnell erfolgte diese Reaktion? Kam es später zu einem Kauf? Diese Fragestellungen sind insbesondere für Händler und Marken entscheidend, die den Erfolg ihrer Kampagnen über reine Reichweitenkennzahlen hinaus bewerten wollen.
Bring! betont, dass jede Optimierung mit einer klaren Zieldefinition beginnt. Bevor Kampagnen angepasst werden, muss feststehen, welches Ziel ursprünglich verfolgt wurde. Erst auf dieser Basis lässt sich bewerten, ob Maßnahmen erfolgreich waren oder nicht. Ein zentraler Bestandteil dieser Analyse ist die Betrachtung der Consumer Journey. Entscheidend ist, wann, wo und in welchem Kontext Konsumenten mit Werbung in Kontakt kommen und wie sie darauf reagieren. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für eine schrittweise Optimierung von Kampagnen.
In der praktischen Umsetzung setzt Bring! auf A/B-Testings. Statt grundlegende Konzepte komplett zu verändern, werden gezielt einzelne Stellschrauben angepasst. Das können etwa unterschiedliche Formen der Preiskommunikation sein – beispielsweise ein besonders niedriger Preis im Vergleich zu einem stark hervorgehobenen Rabatt. Durch diese Tests lässt sich analysieren, welche Variante besser funktioniert und welches Kommunikationsmittel das gewünschte Ziel effektiver unterstützt. Diese datenbasierte Herangehensweise ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Kampagnen kontinuierlich weiterzuentwickeln, statt auf Annahmen oder Bauchgefühl zu setzen.
Der Messeauftritt machte deutlich, dass Bring! sich nicht nur als Consumer-App versteht, sondern als Plattform zwischen Handel, Marken und Nutzern. Die App wird europaweit intensiv genutzt und gilt als eine der größten Einkaufslisten-Anwendungen auf dem Kontinent. Diese Reichweite macht Bring! zu einem relevanten Touchpoint im Alltag vieler Konsumenten. Besonders auffällig auf der DMEXCO war das direkte Nutzerfeedback. Viele Besucher am Stand waren selbst Anwender der App und berichteten, wie Bring! ihnen im Alltag hilft – etwa bei der Organisation von Einkäufen oder der besseren Planung von Angeboten. Dieses Feedback unterstreicht die Praxisnähe des Konzepts.
Bring! zog auf der DMEXCO zahlreiche Partner, Kunden und potenzielle Neukunden an. Der Stand wurde intensiv genutzt, nicht nur für Präsentationen, sondern vor allem für Gespräche. Auffällig war dabei die hohe Qualität der Meetings. Im Mittelpunkt standen konkrete Fragestellungen aus dem Retail- und Markenumfeld, weniger allgemeine Produktvorstellungen. Die DMEXCO erwies sich damit als geeignete Plattform, um strategische Themen wie Wirkungsmessung, Datenverknüpfung und Kampagnenoptimierung zu diskutieren. Für Bring! bot die Messe die Möglichkeit, die eigene Rolle im digitalen Handelsmarketing klar zu positionieren.
Der Auftritt von Bring! zeigt exemplarisch, wie sich Handelskommunikation weiterentwickelt. Digitale Prospekte, Einkaufslisten und Datenanalyse wachsen zusammen. Werbung wird nicht nur ausgespielt, sondern in konkrete Handlungen überführt. Genau an dieser Schnittstelle positioniert sich Bring!. Zentrale Aspekte des Messeauftritts lassen sich wie folgt zusammenfassen: