Gute Organisation ist nicht nur wichtig, sondern bei Baustellenplanung unabdingbar. Wer ein optimales Ergebnis wünscht, der bekommt mit OPHEO Transportmanagement und Telematik der Initions AG eine interessante Lösung geboten. Wir haben uns auf der bauma 2016 in München die Funktion und Möglichkeiten für Sie erklären lassen.

OPHEO – Plattform für Transportmanagement und Telematik

Helge Plehn: Wir präsentieren hier das Produkt OPHEO, das ist eine Plattform für Transportmanagement und Telematik. Wir haben jetzt hier auf der Messe einfach mal einen typischen Arbeitsplatz ausgestellt.

Judith Schacht: In welchem Werk wäre das zum Beispiel der Fall?

Initions AG - bauma 2016 MünchenInitions AG - bauma 2016 München

Helge Plehn: Das könnte jetzt hier zum Beispiel die Sicht eine Nutzers sein, der in einem Betonwerk sitzt und dort die Einsatzplanung sowohl seiner Steuerung der Produktionsanlage als auch der Fahrzeuge, die im Feld zum Beispiel Fertigbeton ausfahren. Das heißt da haben wir immer die Anforderung dass ich auf einem Mischturm verschiedene Kunden gleichzeitig bedienen muss, verschiedene Baustellen und an den verschiedenen Baustellen laufen die Fahrzeuge, die den Beton von dem Werk zur Baustelle fahren und wieder zurück fahren. Die Schwierigkeit ist, dass ich es so planen muss, dass an der Baustelle laufend die Entladung stattfindet. Dass kein Fahrmischer zwischendurch warten soll, weil der Beton in den Fahrmischern nach 45 Minuten hart wird. Deshalb muss ich eine laufende Entladung haben. Und gerade bei großen Baustellen, großen Brücken oder Ähnliches habe ich eine gleichzeitige Bedienung von verschiedenen Werken, das heißt ich plane über unterschiedliche Produktionsstandorte.

Judith Schacht: Und ich kann da mehrere Baustellen gleichzeitig im Überblick behalten, sozusagen?

Helge Plehn: Ganz genau. In diesem Beispiel habe ich mehrere Aufträge, mehrere Baustellen auf der linken Seite. Ich habe hier für jedes Fahrzeug eine Zeile, wo ich sehe in welcher Reihenfolge die entsprechend ausgefahren werden. Ich habe eine Kartenansicht in der ich sowohl die Baustellen als auch die Fahrzeuge sehe und ich habe hier über den gesamten Tag eine Übersicht meiner Auslastung, sowohl der Fahrzeuge als auch der Werke, der Produktionswerke. Und bin dann immer Up-to-date.

Judith Schacht: Und wie sind Sie mit den Fahrern in Kontakt?

Helge Plehn: Das läuft über eine separate Applikation ich habe die hier untern nochmal ausgestellt – wir können nachher nochmal andere Geräte uns anschaue – das heißt ich hab eine komplette Prozessintegration des Fahrers. Heißt ich muss ihn nicht ständig fragen und anrufen wo ist er denn jetzt, sondern ich sehe ihn über GPS Ortung wo er sich gerade befindet. Es gibt Statusmeldungen durch den Fahrer und wann ich immer Schwierigkeiten habe, kriege ich eine Rückmeldung. Über die Positionsmeldung sehe ich laufend was passiert gerade im Feld und kann darüber hochrechnen wenn irgendwann irgendwelche Probleme auftreten sollten.

Judith Schacht: Dann schauen wir uns mal so ein Beispiel an!

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Helge Plehn: Klar. Ich markiere einfach diesen Auftrag hier. Da sehe ich zum Beispiel, er fährt 96m³ Beton aus. Ich sehe hier in der Listendarstellung die einzelnen Touren und den gerade markierten Datensatz habe ich quasi hier die Touren die dazu gehören, gelb hinterlegt. Die in einer bestimmten Reihenfolge ausgefahren werden. Man kann hier an diesem rotbraunen Bereich die Entladung sehen. Ich kann auch sehen wenn hier die Entladung des einen Fahrzeugs fertig ist, beginnt die von dem nächsten Fahrzeug, dann die wieder…. Und in dieser entsprechenden Staffel folgt die komplette Entladung an der Baustelle. Damit ich eine kontinuierliche Entladung habe, dass ich keinen Stopp bei der Entladung habe.

Judith Schacht: Wenn wir zum Beispiel hier ein Problem hätten, dass das stockt oder dass das zu spät kommt?

Helge Plehn: Also erstmals würde es hier eine Verzögerung geben und dann würden Sie hier sofort eine Warnmeldung sehen. Achtung! Ich habe hier eine Verspätung. Das heißt wann immer ein Problem auftritt, kommt ein entsprechendes Symbol und bringt mir eine Warnung.

Zeit- und Ablaufmanagement auf Baustellen mit OPHEO

Judith Schacht: Was machen Sie dann bei so einer Warnung? Sie kontaktieren dann den Fahrer und geben dem Anweisungen oder wie geht man damit um?

Helge Plehn: Das ist ganz unterschiedlich. Also wenn ich zum Beispiel im späteren Verlauf eine Verzögerung hätte, die beispielsweise erst in einer Stunde auftreten könnte, dann habe ich natürlich noch die Möglichkeit einzuplanen und kann direkt umplanen, den Fahrzeugeinsatz nochmal ändern. Ja und durch dieses zusätzliche Zeitfenster, ruft mich nicht der Polier von der Baustelle an und sagt, Achtung die Fahrer kommen nicht, sondern ich sehe es halt rechtzeitig.

Judith Schacht: Was kriegen Sie denn für ein Feedback von den Firmen, die Ihre Software schon nutzen?

Helge Plehn: Also viele sagen, sie können es sich gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne war. Und ich habe auch die Möglichkeit dass ich sage durch diese intuitiven Oberflächen, kann ich neue Mitarbeiter sehr schnell anlernen. Häufig ist es so, wenn man solche Werkzeuge nicht hat, dass die Mitarbeiter das Problem haben, wenn dann mal Einer krank ist, dass Keiner weiß was passiert da genau. Die sind unglaublich brillant diese Einsatzplaner, die wissen genau welche LKWs wo sind. Haben das im Kopf, von wo nach wo sie welche Fahrzeiten brauchen, aber wenn dann mal Einer nicht da ist oder krank ist, oder wenn ich einen Neuen anlernen muss habe ich das Problem ohne einer solchen Unterstützung.

Judith Schacht: Das ist sozusagen ein universal einsetzbarer Kopf.

Helge Plehn: Ganz genau.

Judith Schacht: Beton ist aber nur ein Beispiel?

Helge Plehn: Ganz genau. Das ist eine Einsatzmöglichkeit der Lösung. Die Stärke ist die Flexibilität und dass wir sie für die unterschiedlichsten Arten von Verkehr einsetzen können.

Judith Schacht: So würde es dann für den Fahrer aussehen.

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Helge Plehn: Ganz genau. Das ist eine der Stärken des Produkts dass wir eine sehr detaillierte Integration des Fahrers und des gesamten Fahrprozesses in dieser Planungslösung erreichen können. Wir haben unterschiedliche Geräte hier – die aber alle von der Bedienung sehr ähnlich sind. Wir haben überall große Touchflächen, wo man auch mit einem großen Daumen drauf drücken kann. Alle einzelnen Buttons sind neben der Beschriftung auch mit einem eigenen Icon versehen.

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Wenn ich zum Beispiel die Schaltfläche „Aktuelle Tour“ drücke, dann sagt er zum Beispiel gerade war ich noch in der „Entladung“ – jetzt bin ich in der „Leerfahrt“ und diese Information geht jetzt direkt zurück ins Office und der Disponent weiß ganz genau was bei dem Fahrzeug passiert ohne dass ich anrufen muss, ein Handy nehmen muss oder ähnliches. Für die gesamte Fahrzeugflotte habe ich laufende Transparenz über den gesamten Transportprozess.

Judith Schacht: Sie entwickeln das Produkt ja ständig weiter. Was sehen Sie denn für die Zukunft noch für eine Innovation, was man hier machen kann?

Helge Plehn: Ich glaub, wir haben jetzt gerade gesehen wie ich die Fahrer in den Transportprozess sehr leicht einbinden kann. Die nächsten Schritte sind natürlich auch die Kunden und die Dienstleister einzubinden. Das heißt wir haben da entsprechende Schnittstellen zu Kunden. Das sind die großen Schritte. Mehr Interaktion. Mehr Integration von Kunden, Versendern und Empfängern.

Judith Schacht: Ich wünsche Ihnen da noch eine erfolgreiche Messe und wir sehen uns dann auf jeden Fall wieder.

Helge Plehn: Schönen Tag, hat mich gefreut.

Verabschiedung. Ende des Gesprächs.

Offizielle Webseite von Initions AG: www.initions.com

Initions AG: OPHEO – Transportmanagement und Telematik