Das Matrix Connected Messesystem positioniert sich als konsequente Weiterentwicklung modularer Rahmen- und Wandsysteme für den Messebau. Im Mittelpunkt steht ein neu entwickelter Eckverbinder, der den werkzeuglosen Aufbau großformatiger Konstruktionen ermöglicht und dabei sowohl Stabilität als auch Flexibilität gewährleistet. Das System richtet sich gleichermaßen an Messebauer wie an Aussteller, die ihren Stand eigenständig, effizient und reproduzierbar aufbauen möchten.
Kern des Matrix-Connected-Systems ist ein selbstarretierender Steckverbinder, der vollständig ohne Werkzeug auskommt. Die Verbindung rastet automatisch ein und sorgt für eine präzise, formstabile Verbindung der Profile. Dadurch lassen sich Rahmenkonstruktionen in variablen Größen realisieren, ohne dass zusätzliche Verbindungselemente oder Speziallösungen erforderlich sind. Ein wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit, Rahmenkonstruktionen mit Höhen von bis zu sechs Metern umzusetzen. Gerade im Messebau, wo Bauhöhen, Statik und Montagezeiten eine zentrale Rolle spielen, bietet dieses Prinzip deutliche Vorteile. Der Aufbau kann von geschultem Standpersonal ebenso erfolgen wie vom Messebauer selbst, was Zeit spart und die Abhängigkeit von externen Montagedienstleistern reduziert.
Der Verzicht auf Werkzeuge ist kein reines Komfortmerkmal, sondern ein funktionaler Vorteil im Messealltag. Transport, Aufbau und Abbau werden vereinfacht, Fehlerquellen minimiert und Montagezeiten deutlich verkürzt. Gleichzeitig bleibt das System stabil genug, um auch großflächige und mehrgeschossige Standkonzepte umzusetzen. Für Aussteller bedeutet das eine höhere Planungssicherheit: Der Stand kann vorab getestet, angepasst und bei Bedarf kurzfristig verändert werden. Gerade bei internationalen Messen oder wechselnden Standflächen ist diese Flexibilität ein entscheidender Faktor.
Neben der Rahmenkonstruktion spielt die Beleuchtung eine zentrale Rolle im Matrix-Connected-System. Vorgestellt wird ein neu entwickeltes Textil-Leuchtkastenprofil mit einer sichtbaren Breite von lediglich wenigen Millimetern. Ziel dieser Konstruktion ist eine gleichmäßige Ausleuchtung bis an den Rand des Motivs, ohne störende Schatten oder sichtbare Rahmen. Die geringe Bautiefe eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten: Leuchtflächen lassen sich nahtlos in Wände, Ecken oder freistehende Elemente integrieren. Visuell entsteht der Eindruck einer durchgängigen, flächigen Lichtgrafik, die besonders für Markenauftritte mit hohem Designanspruch relevant ist.
Matrix Connected ist nicht auf einen bestimmten Standtyp beschränkt. Das System lässt sich sowohl für kleine, kompakte Präsentationsflächen als auch für großformatige Messestände einsetzen. Durch das modulare Raster können Elemente wiederverwendet, ergänzt oder neu kombiniert werden, ohne das Grundsystem zu verändern. Typische Einsatzszenarien sind:
Der Messebau befindet sich seit Jahren im Wandel: Wiederverwendbarkeit, kurze Aufbauzeiten und flexible Systeme gewinnen an Bedeutung. Matrix Connected greift diese Anforderungen gezielt auf und verbindet sie mit einer konstruktiven Lösung, die ohne komplexe Technik auskommt. Insbesondere der selbstarretierende Eckverbinder stellt dabei einen technischen Ansatz dar, der klassische Schraub- oder Klemmverbindungen ersetzt. In Kombination mit schlanken Leuchtprofilen entsteht ein System, das funktionale Anforderungen und gestalterische Ansprüche miteinander verbindet.
Das Matrix Connected Messesystem steht für einen pragmatischen, modularen Ansatz im modernen Messebau. Werkzeugloser Aufbau, hohe Bauhöhen, integrierte Lichtlösungen und ein klar strukturiertes Systemraster ermöglichen flexible Standkonzepte bei gleichzeitig hoher Wiederverwendbarkeit. Damit adressiert das System zentrale Herausforderungen aktueller Messeauftritte und bietet eine belastbare Grundlage für wiederkehrende, skalierbare Standlösungen.