Die IFH/Intherm 2026 bringt die zentralen Themen des SHK-Handwerks zusammen und zeigt, wie sich Heizung, Sanitär und Klima unter veränderten Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stehen technische Lösungen, die auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und praktikable Umsetzung im Handwerk ausgerichtet sind. Die Branche befindet sich in einer Phase grundlegender Anpassung – getrieben durch regulatorische Anforderungen, steigende Betriebskosten und veränderte Erwartungen auf Kundenseite.
Wohnungsstation ersetzt klassische Gastherme
Die Wärmeversorgung in Mehrfamilienhäusern verändert sich spürbar. Während über Jahrzehnte häufig jede Wohnung mit einer eigenen Gastherme ausgestattet wurde, verlagert sich die Technik zunehmend hin zu zentralen Wärmeerzeugern. Wohnungsstation statt klassischer GasthermeHybrider Thermostatkopf neo K mit App Steuerung
Die Steuerung von Heizkörpern steht vor einem Wandel, der weniger abrupt verläuft, als es die Digitalisierung vermuten lässt. Klassische Thermostatköpfe arbeiten seit Jahrzehnten zuverlässig, während neue Anforderungen aus vernetzten Gebäud... Steuerung von Heizkörpern vor einem WandelModularer HSM Verteiler für Wärmepumpe
Die Anforderungen an Heizsysteme verändern sich spürbar. Wärmepumpen arbeiten effizient, stellen aber zugleich höhere Ansprüche an Hydraulik, Volumenstrom und Systemintegration. Anforderungen an Heizsysteme verändern sichEasymix Mischsystem für Volumen und Temperatur
Die Steuerung von Wasser in Bad und Dusche ist technisch gesehen ein unspektakulärer Vorgang – und doch entscheidet sie maßgeblich über Komfort, Verbrauch und Alltagstauglichkeit. Neues Mischsystem von HansaDigitale Füllstandsanzeige für Wasser mit App
Die Kontrolle von Wasserressourcen im privaten wie auch im gewerblichen Umfeld ist häufig überraschend ungenau organisiert. Gerade bei Zisternen erfolgt die Einschätzung des Füllstands oft noch manuell oder über einfache mechanische Anzeige... Wasserressourcen privat wie gewerblich organisierenArotherm Pro Wärmepumpe für kompakte Installation
Die Wärmepumpe steht zunehmend im Mittelpunkt technischer Entwicklungen im Gebäudebestand. Während frühe Systeme vor allem auf Neubauten ausgerichtet waren, verschiebt sich der Fokus heute deutlich in Richtung flexibler Installation und kom... Kompakte Bauweise und flexible InstallationSmart Heating Systeme für Heizungsventile und Thermostatköpfe
Die Steuerung von Wärme im Gebäude entscheidet sich oft nicht an der Heizquelle, sondern in der Verteilung. Heizungsventile und Thermostatköpfe übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Steuerung von Wärme im GebäudeWärmepumpe für Sanierung und Mehrfamilienhaus
Die Wärmepumpe steht im Zentrum einer Entwicklung, die den Heizungsmarkt grundlegend verändert. Mit der CS 8800iAW zeigt Bosch ein System, das gezielt auf höhere Leistungsbereiche, bessere Effizienzwerte und eine vereinfachte Installation a... Wärmepumpe zentrales Thema am HeizungsmarktEuphoria Purefoam bringt warmen Schaum in Dusche
Die Idee hinter Euphoria Purefoam ist schnell erklärt, die Wirkung aber deutlich umfassender. Gezeigt wird ein Nachrüstsystem für die Dusche, das warmen Pflegeschaum direkt über die Handbrause auf den Körper bringt. Warmer Schaum schafft Wellness-FeelingAbgasmessung für Effizienz und Kontrolle im Betrieb
Wo Verbrennung stattfindet, entstehen Abgase. Das gilt für Heizungsanlagen im Gebäudebereich ebenso wie für industrielle Prozesse mit hohen thermischen Lasten. Was im Schornstein oder in der Abgasleitung messbar ist, liefert nicht nur Hinwe... Energieeffizienz durch moderne Messtechnik
Für Fachbetriebe wird es zunehmend entscheidend, Systeme ganzheitlich zu betrachten. Einzelne Komponenten verlieren an Bedeutung, während integrierte Lösungen den Standard bilden. Genau hier setzt die IFH/Intherm 2026 an und zeigt konkrete Anwendungen, die sich in Planung, Installation und Betrieb bewähren.
Im Bereich Heizung dominieren weiterhin Wärmepumpen, allerdings nicht mehr als isolierte Einzellösung. Stattdessen geht die Entwicklung klar in Richtung hybrider Systeme, bei denen unterschiedliche Energiequellen miteinander kombiniert werden. Photovoltaik, Speichertechnik und intelligente Steuerung bilden dabei die Grundlage für eine flexible Energieversorgung. Ein zentrales Thema bleibt die Integration in bestehende Gebäude. Viele Anlagen müssen unter realen Bedingungen modernisiert werden, ohne dass komplette Systemwechsel möglich oder wirtschaftlich sinnvoll sind. Hier zeigen sich Lösungen, die bestehende Technik einbinden und schrittweise optimieren. Typische Entwicklungen im Heizungsbereich:
Im Sanitärbereich verschiebt sich der Fokus deutlich in Richtung Ressourceneffizienz. Wasserverbrauch und Hygieneanforderungen stehen gleichberechtigt nebeneinander und beeinflussen die Entwicklung neuer Systeme. Technisch zeigt sich das in automatisierten Lösungen, die Verbrauch und Nutzung präzise steuern. Gleichzeitig bleibt der Komfort ein entscheidender Faktor, insbesondere im privaten Bereich. Bäder werden funktional geplant, ohne auf gestalterische Aspekte zu verzichten. Relevante Themen im Sanitärbereich:
Die Bedeutung von Klima- und Lüftungstechnik hat deutlich zugenommen. In modernen Gebäuden reicht es nicht mehr aus, einzelne Funktionen isoliert zu betrachten. Luftqualität, Temperatur und Energieverbrauch müssen als Gesamtsystem geplant werden. Vor allem in gut gedämmten Gebäuden ist eine kontrollierte Lüftung unverzichtbar. Systeme mit Wärmerückgewinnung tragen dazu bei, Energieverluste zu minimieren, während gleichzeitig ein konstantes Raumklima gewährleistet wird. Zentrale Entwicklungen in diesem Bereich:
Neben der klassischen Anlagentechnik spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Sie beeinflusst nicht nur die Systeme selbst, sondern auch die Prozesse im Handwerk. Digitale Werkzeuge unterstützen bei der Planung und Auslegung von Anlagen, erleichtern die Dokumentation und verbessern die Abstimmung zwischen den Beteiligten. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten im Betrieb von Gebäuden. Dazu zählen unter anderem:
Die IFH/Intherm 2026 zeigt die Branche in einer Phase, in der sich technische, wirtschaftliche und regulatorische Anforderungen überlagern. Lösungen müssen nicht nur effizient sein, sondern auch in bestehende Strukturen passen und langfristig funktionieren. Im Zusammenspiel von Heizung, Sanitär und Klima wird deutlich, dass sich die Gebäudetechnik zu integrierten Systemen entwickelt. Einzelne Gewerke verlieren an Trennschärfe, während Gesamtlösungen an Bedeutung gewinnen. Genau diese Entwicklung bildet die IFH/Intherm 2026 ab – mit einem klaren Fokus auf umsetzbare Technik und konkrete Anwendungen im Alltag des Handwerks.