Die Messe LogiMAT Stuttgart behandelt zentrale Themen wie Intralogistik, Materialfluss, Automatisierung, innovative Lager- und Fördertechnik sowie digitale Lösungen zur Optimierung von Supply Chains und Logistikprozessen. Vom 08. bis 10. März 2016 belegte die LogiMAT erstmals das komplette Areal des Stuttgarter Messegeländes. Die 14. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss konnte im Endergebnis gegenüber dem Vorjahr mit knapp 43 500 Besuchern eine Steigerung der Besucherzahlen von 25% verbuchen. Die Messeleitung sieht darin „die herausragende Bedeutung der LogiMAT für die Intralogistik sowie ihre exponierte Positionierung im internationalen Wettbewerb“ bestätigt. 1.280 internationale Aussteller präsentierten in acht Hallen auf einer Fläche von 95.400 qm Produktentwicklungen für intelligente, zukunftsfähige Intralogistik und Lösungen zu den aktuellen Herausforderungen in der Branche.
Mobile Geräte und Arbeitsplätze für moderne Logistik
Die Digitalisierung von Lager- und Warenströmen stellt Unternehmen vor neue Anforderungen. Prozesse sollen schneller, transparenter und gleichzeitig flexibler werden. Mobile Datenerfassungsgeräte und vernetzte Arbeitsplätze gehören deshalb ... Mobiles Datenerfassungsgerät für LagerprozesseMobile Industriecomputer für Logistik und Fahrzeuge
Computer gelten als empfindliche Technik. Staub, Erschütterungen, Feuchtigkeit oder starke Temperaturschwankungen gehören nicht zu den Bedingungen, unter denen klassische Bürorechner lange überleben. Robuster PC für den mobilen EinsatzScanner und RFID für Systeme in der modernen Logistik
In vielen Unternehmen beginnt die Einführung neuer Scannertechnik nicht mit dem ersten Scanvorgang, sondern mit langen Projektsitzungen. Schnittstellen müssen programmiert, Software angepasst und bestehende Systeme integriert werden. Scanner als eigenständige Linux-PCsPaketöffner schützen Ware beim Öffnen von Kartons
Pakete zu öffnen klingt nach einer einfachen Tätigkeit. In großen Logistikzentren, im Versandhandel oder in der industriellen Warenverarbeitung wird daraus jedoch schnell ein kritischer Prozess. Paketöffner mit BaukastensystemLagerautomation mit Robotern für hohe Raumnutzung
In der Intralogistik zählt jeder Quadratmeter. Wo Artikel schnell verfügbar sein müssen, Lagerflächen knapp werden und Kommissionierprozesse zuverlässiger laufen sollen, geraten klassische Lagerkonzepte zunehmend unter Druck. AutoStore als kompaktes BehälterlagerVersandkosten und Folienverpackung im E-Commerce
Der Onlinehandel wächst seit Jahren kontinuierlich. Mit steigenden Bestellzahlen erhöhen sich jedoch auch die Anforderungen an Verpackungsprozesse. Produkte müssen schnell, sicher und möglichst platzsparend versendet werden. Folienverpackungsmaschinen für unterschiedliche BranchenLogiMAT als Plattform für Lösungen und Innovationen
Logistik ist längst zu einem zentralen Motor der globalen Wirtschaft geworden. E-Commerce, internationale Lieferketten und steigende Anforderungen an Geschwindigkeit und Effizienz sorgen dafür, dass Unternehmen ihre Intralogistik kontinuier... LogiMAT als Arbeitsmesse der Branche20% der Fachbesucher, überwiegend Entscheider aus kleineren und mittelständischen Unternehmen, reisten aus dem Ausland an. Darunter fanden sich zahlreiche Experten aus Übersee, Asien und Nahost, die einen Besucheranteil von 14% ausmachten. Den Hauptanteil stellten Besucher aus dem EU-Raum mit gut 2/3, das restliche Europa komplettierte den Besucherstrom mit einem Anteil von 17%. Etwa die Hälfte aller Besucher bekundete konkreten Investitionsbedarf. Die Aussteller nutzten die LogiMAT 2016 zur Präsentation ihrer Neuheiten und Innovationen, insbesondere zu den Megatrends Industrie 4.0, Internet der Dinge und E-Commerce.
Auch die Handelsplattform TradeWorld fand sich wieder zur LogiMAT 2016 ein, bereits zum dritten Mal in Folge. In ihrem Rahmen wurde die Verzahnung der Logistik mit den Handels- und Vertriebsprozessen in B2B und B2C thematisiert. Denn E-Procurement, Payment, Marketing, Shop-Lösung, Versandmanagement, Fulfillment und Retouren-Handling und die dazugehörige Logistik greifen ineinander. Zudem zogen ganztägig veranstaltete Live-Events auf den Sonderflächen in den Hallen 4, 6, 7 und 9 mit ihren praxisnah gestalteten Angeboten viele der Fachbesucher an. Das „Tracking & Tracing Theatre“ des Industrieverbandes AIM beispielsweise rückte das „Industrie-Szenario“ ins Licht, die Firma SALT Solutions machte „Industrie 4.0 ergreifbar“, im interaktiven Szenario übernahmen Besucher dabei zur Veranschaulichung die Rolle von Objekten in der Produktionskette.
In Halle 6 zog eine Sonderausstellung „Alternative Fahrzeuge für die City-Logistik“ das Interesse auf sich, das „Logistik-Innovationsforum“ in Halle 7 zeigte neben Android-Lösungen, Augmented- und Virtual-Reality-Datenbrillen unter anderem neue Optionen aus dem Bereich Analytics. Am zweiten Messetag richtete das Stuttgarter IFT auf dem Forum E in Halle 9 den „Intralogistics – Future – Technology-Tag“ aus. 30 Fachforen und mehr als 100 Referenten, drei Live-Events und zahlreiche Veranstaltungen der Aussteller bildeten das umfangreiche, hochkarätige Rahmenprogramm.
Insgesamt zeigte sich auch die LogiMAT 2016 in bester Tradition als Informationsplattform, Arbeitsmesse und Trendbarometer.
Sie bot, übersichtlich nach Segmenten strukturiert, einen vollständigen Überblick über alle aktuellen Entwicklungen für eine effiziente Intralogistik.
Die LogiMAT 2016 bot einen umfassenden Überblick über neue Technologien, mit denen sich Logistikprozesse deutlich dynamischer und effizienter gestalten lassen. Im Fokus standen modulare Systeme, intelligente Schnittstellen und adaptive Steuerungskonzepte für Materialfluss und Lagerhaltung.
Der steigende Verkehrsdruck in Ballungsräumen und der Wandel im Konsumverhalten führen zu neuen Anforderungen an die Logistik. Auf der LogiMAT 2016 wurden zahlreiche Konzepte präsentiert, die urbane und regionale Verteilprozesse effizienter gestalten sollen – nicht nur für den Paketversand, sondern auch für die Warenverteilung im Einzelhandel.
Ein zentrales Thema der Messe war die digitale Durchgängigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die nahtlose Verbindung von Produktionsplanung, Lagerhaltung und Distribution mit Hilfe intelligenter Systeme und Datenschnittstellen wurde als entscheidender Hebel für eine zukunftsfähige Intralogistik präsentiert.