Die Vorstellung eines schattigen Rückzugsortes im eigenen Garten ist für viele Menschen eng mit Urlaubserinnerungen verbunden. Genau an diesem Punkt setzt Urban Bambus an.
Das Unternehmen bietet handgefertigte Bambuspavillons an, die ursprünglich aus der Architektur südostasiatischer Strand- und Tempelanlagen stammen. In Europa werden diese Konstruktionen zunehmend als außergewöhnliche Gartenarchitektur eingesetzt – sowohl in privaten Gärten als auch in touristischen Anlagen oder Wellnessbereichen. Die Bauweise orientiert sich an traditionellen Vorbildern aus Thailand. Dort gehören sogenannte „Sala“ – offene Bambuspavillons – seit Jahrhunderten zum Landschaftsbild. Sie stehen an Stränden, vor Tempeln oder in Hotelanlagen und dienen als schattiger Ort zum Ausruhen. Urban Bambus bringt dieses Konzept in eine europäische Gartenumgebung.
Die Konstruktionen werden in Thailand in traditioneller Handarbeit gefertigt. Verwendet werden Bambus und Palmblätter, wodurch jedes Element ein Naturprodukt bleibt. Gerade die Dachkonstruktion unterscheidet sich deutlich von klassischen Pavillons aus Metall oder Kunststoff. Die Dachdeckung besteht aus echten Palmblättern. Diese besitzen mehrere funktionale Eigenschaften gleichzeitig: Sie sind wasserdicht, lassen Luft zirkulieren und bieten gleichzeitig Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Dadurch entsteht im Inneren des Pavillons ein angenehm kühles Mikroklima. Ein weiterer Vorteil liegt im Verhalten bei Wind. Während feste Dachflächen eine Angriffsfläche bieten, kann Luft durch die Palmblätter zirkulieren. Dadurch entsteht deutlich weniger Druck auf die Konstruktion. Auch der Pflegeaufwand bleibt überschaubar. Die Bambuselemente müssen lediglich gelegentlich mit Öl behandelt werden. Weitere Wartung ist in der Regel nicht notwendig, selbst wenn der Pavillon ganzjährig im Freien steht.
Zu den bekanntesten Modellen gehört die sogenannte Bambus Sala. In Thailand bezeichnet dieser Begriff einen offenen Pavillon mit Liegefläche. Die Konstruktion orientiert sich stark an diesem traditionellen Vorbild. Die Liegefläche misst in der Regel etwa zwei mal zwei Meter und bietet ausreichend Platz für Matratzen, Kissen oder Vorhänge. Dadurch entsteht ein abgeschirmter Ruhebereich, der im Garten eine völlig andere Atmosphäre erzeugt als klassische Terrassenmöbel. Der Aufbau folgt einem einfachen Prinzip: vier tragende Bambusstützen, ein Dach aus Palmblättern und darunter eine großzügige Plattform. Viele Nutzer statten diese Fläche zusätzlich mit Matratzen, Stoffbahnen oder dekorativen Elementen aus. Die wichtigsten Eigenschaften der Bambus Sala lassen sich zusammenfassen:
Neben der klassischen Sala bietet Urban Bambus auch Varianten an, die mehrere Funktionen verbinden. Ein Beispiel ist die sogenannte Kombi Sala. Bei diesem Modell ist zunächst eine Sitzgruppe integriert. Ein Tisch befindet sich im Zentrum der Konstruktion. Wird dieser entfernt und durch ein Podest ersetzt, verwandelt sich die Sitzfläche in eine große Liegefläche. Das System kombiniert damit zwei Nutzungsarten:
Neben den klassischen Sala-Modellen existieren auch offene Pavillonvarianten. Sie bestehen lediglich aus vier tragenden Bambuspfosten und einem Dach. Der Innenraum bleibt dabei frei gestaltbar. Viele Besitzer nutzen diese Konstruktion beispielsweise als Überdachung für:
Neben Pavillons und Liegekonstruktionen gehören auch Bambusbars zum Sortiment. Diese orientieren sich optisch an tropischen Strandbars und werden häufig als Ergänzung zu Gartenpavillons eingesetzt. Es existieren zwei Grundvarianten. Die kleinere Minibar funktioniert wie ein Tresen, an dem Gäste stehen können. Die größere Bambus Bar bietet mehr Arbeitsfläche und eignet sich auch für Veranstaltungen oder größere Gartenpartys. Solche Konstruktionen werden nicht nur von Privatkunden genutzt. Auch Freizeitparks, Thermen oder Hotels setzen zunehmend auf Bambusarchitektur, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.
Die meisten Kunden sind Hausbesitzer, die ihren Garten bewusst als Aufenthaltsraum gestalten. Ein Bambuspavillon wird dabei weniger als Möbelstück wahrgenommen, sondern eher als eigenständiger Ort. Viele Nutzer beschreiben genau diesen Effekt: Wer den Pavillon betritt, empfindet eine andere Atmosphäre als auf der Terrasse oder im Wohnzimmer. Die Konstruktion erinnert an Urlaubssituationen – Strandbars, Hotelanlagen oder Tempelgärten. Urban Bambus liefert die Anlagen in der Regel komplett montiert oder übernimmt Aufbau und Installation selbst. Ein Montageteam benötigt dafür meist rund drei Stunden, da viele Elemente bereits im Lager vorbereitet werden. Die Einstiegspreise beginnen laut Anbieter bei etwa 3.300 Euro für ein Grundmodell ohne zusätzliche Ausstattung. Vorhänge, Matratzen, Rollos oder Sitzauflagen können den Preis erhöhen. Damit positioniert sich Urban Bambus zwischen Gartenmöbelhersteller und Anbieter kleiner Architekturstrukturen. Der Pavillon wird zum eigenständigen Rückzugsort – ein Platz zum Sitzen, Liegen oder Entspannen, der die Atmosphäre südostasiatischer Ferienorte in den eigenen Garten überträgt.