Ifat 2026 zeigt Lösungen für Fahrzeuge und Recyclingprozesse

Die Ifat 2026 rückt zentrale Infrastrukturen der Umwelttechnik in den Fokus. In der Berichterstattung von Messe.TV stehen insbesondere Fahrzeuge und Aufbauten sowie Abfallbehandlung und Recycling im Mittelpunkt. Diese Bereiche bilden die operative Grundlage kommunaler und industrieller Entsorgungssysteme.

Beiträge zur Ifat 2026 in München

Elektromobiler Zerkleinerer für Recycling und Bauschutt

Die Recyclingwirtschaft steht vor einem grundlegenden Wandel. Betreiber erwarten heute Maschinen, die unterschiedlichste Materialien verarbeiten, flexibel einsetzbar sind und gleichzeitig steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und Emi... Schnellwechselsystem für unterschiedliche Materialien



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Simba Zwei-Wellenbrecher für Recycling und Bauschutt

Die Anforderungen an moderne Recyclinganlagen steigen kontinuierlich. Materialien sollen möglichst effizient aufbereitet, Wertstoffe zurückgewonnen und Transportwege reduziert werden. Magnetabscheider trennt Stahl und Bewehrung



Akkubagger mit modularen Batterien für Recyclingbetrieb

Elektrisch angetriebene Umschlagmaschinen gewinnen in der Recycling- und Schrottbranche zunehmend an Bedeutung. Betreiber stehen unter Druck, Emissionen zu reduzieren, Energiekosten zu kontrollieren und gleichzeitig flexibel auf wechselnde ... Sennebogen 824 G setzt auf modulare Batteriekonzepte



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Logex verbindet Entsorgung, Kooperation und Digitalisierung

Die Anforderungen an die Entsorgungsbranche haben sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Kundenstrukturen werden komplexer, Unternehmen agieren überregional oder international, und digitale Prozesse gewinnen zunehmend an... Vernetzung mittelständischer Entsorgungsunternehmen



Höherer Output bei der NE-Abscheidung von Feinkorn

Die Trennung von Nichteisenmetallen gehört zu den entscheidenden Prozessschritten in modernen Recyclinganlagen. Je feiner die Materialfraktionen werden, desto anspruchsvoller gestaltet sich die Separation. Trennung von Nichteisenmetallen beim Recycling



Kompaktradlader verbindet Leistung und Komfort

In vielen Industrie- und Recyclinganwendungen stehen Betreiber vor einem Zielkonflikt: Einerseits werden kompakte Maschinen benötigt, die auf beengten Betriebsgeländen sicher manövrieren können. Leistungsstarker Radlader für Industrie, Recyclingwirtschaft, Baustoffhandling



KI optimiert Elektromobilität in der Entsorgung

Die Abfallwirtschaft steht unter wachsendem Veränderungsdruck. Steigende Energiepreise, Fachkräftemangel und strengere Umweltanforderungen zwingen Entsorgungsunternehmen dazu, ihre Prozesse neu zu denken. Gleichzeitig halten digitale Techno... Elektromobilität Praxistest im Entsorgungsalltag





Equalizor für Aufbereitung und Recycling

Die Aufbereitung von Abfällen und Wertstoffen entwickelt sich zunehmend zu einem hochspezialisierten Industriebereich. Gefordert werden nicht nur höhere Durchsatzleistungen, sondern auch präzise definierte Korngrößen für nachgelagerte Proze... Equalizor für definierte Korngrößen beim Recycling



ESG-Software für Produktdaten und Compliance

Nachhaltigkeitsberichte galten lange als Spezialthema großer Konzerne. Inzwischen stehen jedoch auch viele mittelständische Unternehmen vor der Frage, wie sie Emissionsdaten, Lieferketteninformationen und regulatorische Anforderungen überha... ESG-Plattform und Product Compliance



Volvo Elektro-Lkw mit neuer Ladeleistung

Die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge erreicht eine neue Entwicklungsstufe. Während batterieelektrische Lastwagen vor wenigen Jahren noch vor allem für kurze innerstädtische Einsätze gedacht waren, verändern steigende Reichweiten, höh... Entwicklung bei Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge



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Doppstadt DG 4 für moderne Zerkleinerungstechnik

Die Zerkleinerungstechnik in der Recyclingbranche befindet sich im Wandel. Steigende Anforderungen an Durchsatz, Energieeffizienz, Wartungsfreundlichkeit und digitale Prozesssteuerung verändern die Entwicklung moderner Maschinen deutlich. Moderne Zerkleinerungstechnik in der Recyclingbranche



KI-System für Störstoffe im gelben Abfall

Die Sortierung von Verpackungsabfällen zählt zu den größten Herausforderungen moderner Recyclinganlagen. Mit steigenden Mengen an Elektrogeräten, Lithium-Akkus und Verbundmaterialien geraten klassische Sortierverfahren zunehmend an ihre Gre... Gefahren wie Akkus und E-Zigaretten beim Recycling erkennen



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Digitale Umschlagmaschinen mit Elektroantrieb

Die Anforderungen an moderne Umschlagmaschinen verändern sich deutlich. In Recyclingbetrieben, Schrottplätzen oder Hafenanwendungen geht es längst nicht mehr nur um reine Hydraulikleistung. Liebherr zeigt neue Kabine und erweitertes Bedienkonzept



Eddy-Current-Separator für feine Metalle im Recycling

Metallrückgewinnung gehört zu den technisch anspruchsvollsten Bereichen moderner Recyclinganlagen. Während grobe Eisenmetalle vergleichsweise einfach separiert werden können, steigt der Aufwand erheblich, sobald kleine, feine oder nur schwa... Metallrückgewinnung auch schwach magnetischer Partikel



KI Datenanalyse für Sortieranlagen im Recyclingprozess

Sortieranlagen gehören heute zu den datenintensivsten Bereichen der Recyclingbranche. Moderne Linien erfassen Materialströme, Reinheiten, Fehlwürfe und Durchsatzwerte in immer höherer Auflösung. Gleichzeitig wächst die Komplexität der Proze... KI Datenanalyse im Recyclingprozess



Urraco Evo für flexible Materialströme im Recycling

Recyclinganlagen müssen heute sehr unterschiedliche Materialströme bewältigen. Holz, Altreifen, Mischschrott, Aluminium, Kabel, Kunststoffkanister oder Öltanks stellen jeweils eigene Anforderungen an Antrieb, Schneidwerk und Austrag. Schnellwechselsystem für Reifen, Schrott und andere Materialien





Flexible Umschlagtechnik für Schrott und Recycling

Die Anforderungen in der Schrott- und Recyclingbranche haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Betreiber müssen heute nicht nur wirtschaftlich arbeiten, sondern zugleich strengere Umweltauflagen und Sicherheitsanforderungen... Veränderte Anforderungen Schrott- und Recyclingbranche



Wima verbessert Klassierung feuchter Materialien

Siebtechnik wirkt auf den ersten Blick oft unspektakulär. In vielen Anlagen besteht ihre Aufgabe scheinbar nur darin, Material nach Größe zu trennen. In der Praxis entscheidet die Qualität dieser Prozessstufe jedoch darüber, wie effizient e... Feuchtes oder klebriges Material nach Größe trennen



Autonome Kehrmaschine für Recyclinghöfe und Industrieanlagen

Autonome Fahrzeuge gelten seit Jahren als eines der großen Zukunftsthemen im Maschinenbau. Während sich viele Diskussionen auf Pkw, Robotaxis oder Lieferfahrzeuge konzentrieren, entstehen parallel spezialisierte Systeme für industrielle Anw... Einsatz in Industrieanlagen, Recyclinghöfen oder Hafenbereichen



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DiscSpreader automove verbessert Sortierung im Recycling

In Recyclinganlagen entscheidet die Qualität der Sortierung nicht erst am eigentlichen Trenngerät. Schon davor muss das Material so aufbereitet werden, dass nachfolgende Systeme zuverlässig arbeiten können. Sortierqualität steigern durch vorbereitende Prozessstufe



Mercedes-Benz eActros 400 als flexibles Kommunalfahrzeug

Kommunale Fahrzeuge stehen unter einem besonderen Erwartungsdruck. Sie müssen ganzjährig einsatzfähig sein, unterschiedliche Aufgaben abdecken und gleichzeitig wirtschaftlich sowie zuverlässig funktionieren. MirrorCam und Assistenzsysteme für mehr Sicherheit



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Zerkleinerung von Altreifen mit Rotorschere in Anlagen

Die Zerkleinerung von Altreifen gehört zu den unscheinbaren, aber zentralen Prozessen moderner Kreislaufwirtschaft. Reifen sind langlebige Produkte, gleichzeitig aber schwer zu entsorgen. Prozesse moderner Kreislaufwirtschaft bei Reifen



Ifat 2026 Abfallbehandlung Fahrzeuge und Recycling

Ab dem 05.05.2026 ca. 14 Uhr publizieren wir hier täglich neue Beiträge zur Ifat 2026 in München.

Fahrzeuge und Aufbauten im Wandel der Entsorgungslogistik

Fahrzeuge für die Abfallwirtschaft sind hoch spezialisierte Arbeitsgeräte. Sie müssen unterschiedliche Materialien erfassen, transportieren und teilweise bereits vor Ort verdichten oder trennen. Dabei kommt es nicht nur auf Leistung an, sondern auch auf Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit im täglichen Einsatz. Ein klarer Trend ist die zunehmende Elektrifizierung kommunaler Flotten. Neben klassischen Dieselantrieben gewinnen batterieelektrische Lösungen an Bedeutung, insbesondere im innerstädtischen Einsatz. Parallel dazu entwickeln Hersteller ihre Aufbauten weiter – mit Fokus auf Gewicht, Nutzlast und automatisierte Abläufe. Typische Entwicklungen im Bereich Fahrzeuge und Aufbauten:

  • Elektrische Antriebssysteme für emissionsarmen Betrieb im urbanen Raum
  • Optimierte Aufbauten zur Erhöhung der Nutzlast bei reduziertem Eigengewicht
  • Automatisierte Ladesysteme zur Reduktion manueller Arbeitsschritte
  • Digitale Erfassung von Touren, Mengen und Betriebsdaten
Diese Veränderungen zeigen, dass Fahrzeuge nicht mehr isoliert betrachtet werden können. Sie sind Teil eines vernetzten Gesamtsystems, das Planung, Durchführung und Auswertung von Entsorgungsprozessen verbindet.

Abfallbehandlung als technischer Kern der Kreislaufwirtschaft

Die Abfallbehandlung hat sich von einer reinen Entsorgungsaufgabe zu einem zentralen Bestandteil der Rohstoffwirtschaft entwickelt. Ziel ist es, Wertstoffe möglichst vollständig zurückzugewinnen und Reststoffe effizient zu behandeln. Moderne Anlagen arbeiten mit einer Kombination aus mechanischen, thermischen und biologischen Verfahren. Sortiertechnologien nutzen Sensorik, um Materialien präzise zu erkennen und zu trennen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der Sekundärrohstoffe, da diese zunehmend in industrielle Prozesse zurückgeführt werden. Wichtige Entwicklungen in der Abfallbehandlung:

  • Automatisierte Sortieranlagen mit optischer und sensorbasierter Erkennung
  • Mechanisch-biologische Verfahren zur Behandlung gemischter Abfälle
  • Thermische Prozesse zur Energiegewinnung aus nicht verwertbaren Reststoffen
  • Steigende Anforderungen an Reinheit und Qualität von Recyclingmaterialien
Die technische Herausforderung besteht darin, heterogene Abfallströme in definierte Stoffströme zu überführen. Nur so lassen sich stabile und wirtschaftlich nutzbare Recyclingprozesse etablieren.

Recycling zwischen Rohstoffsicherung und Wirtschaftlichkeit

Recycling ist ein Schlüsselthema für Industrie und Politik. Der Zugang zu Primärrohstoffen wird zunehmend unsicher, während gleichzeitig der Druck steigt, Ressourcen effizienter zu nutzen. Recyclingprozesse müssen daher nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich tragfähig sein. Besonders im Fokus stehen Metalle, Kunststoffe und Baustoffe. Hier geht es darum, Materialien so aufzubereiten, dass sie erneut in Produktionsprozesse integriert werden können. Gleichzeitig entstehen neue Verfahren, die bislang schwer verwertbare Stoffe erschließen. Ein entscheidender Faktor ist die Qualität der Eingangsmaterialien. Je besser Abfälle bereits im Sammelprozess getrennt werden, desto effizienter lassen sie sich weiterverarbeiten. Damit wird die Schnittstelle zwischen Sammlung, Transport und Aufbereitung immer wichtiger.

Digitalisierung und Steuerung komplexer Stoffströme

Neben mechanischen und chemischen Verfahren spielt die Digitalisierung eine zunehmend wichtige Rolle. Daten werden genutzt, um Prozesse zu überwachen, zu steuern und zu optimieren. Das betrifft sowohl einzelne Anlagen als auch komplette Entsorgungsnetzwerke. Digitale Systeme ermöglichen eine präzisere Planung von Touren, eine bessere Auslastung von Anlagen und eine transparente Nachverfolgung von Materialströmen. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Datensicherheit und Systemintegration. Ein weiterer Aspekt ist die Vernetzung zwischen unterschiedlichen Akteuren – von kommunalen Betrieben über private Entsorger bis hin zu Industrieunternehmen. Die Zusammenarbeit wird komplexer, eröffnet aber auch neue Effizienzpotenziale. Die Ifat 2026 zeigt auf der Messe München diese Entwicklungen in ihrer gesamten Bandbreite. Im Mittelpunkt stehen technische Lösungen, die unter realen Bedingungen funktionieren und sich in bestehende Strukturen integrieren lassen. Dabei wird deutlich, dass die Transformation der Abfallwirtschaft weniger durch einzelne Innovationen geprägt ist, sondern durch das Zusammenspiel vieler technischer und organisatorischer Faktoren.