Solarthermie nutzt Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung – etwa für Warmwasser, Heizung oder Prozesswärme. Die Beiträge zeigen Systeme, Anwendungen und Entwicklungen, mit denen thermische Solaranlagen zur effizienten Energieversorgung beitragen.
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PREFA Solarsystem: Effiziente Solarenergie - nachhaltige Energiegewinnung
PREFA ist ein europäischer Hersteller von Dach-, Solar- und Fassadensystemen aus Aluminium. Das Unternehmen bietet langlebige und wartungsarme Lösungen für Dächer und Fassaden an. ... PREFA SolarsystemInnovative Heizungskomponenten - Cosmo
Die Firma Cosmo stellt seit 20 Jahren Produkte für die Sanitär- und Heizungsbranche her. Auf dem Markt bekannt ist die Firma vorrangig für die Herstellung von Heizungskomponenten. ... Innovative Heizungskomponenten - CosmoPVT-Kollektoren für Strom und Wärme - Abora
Abora ist ein spanisches Unternehmen für Solartechnologie, es wurde im Jahr 2017 von Dr. Alejandro del Amo, einem internationalen Experten für erneuerbare Energien, gegründet. Das ... PVT-Kollektoren - AboraSolar-Kollektoren und Wärmespeiche - Citrin Solar
Die Firma Citrin Solar aus Moosburg bei München hat sich auf die Entwicklung und Fertigung von Solarkollektoren, Solarthermie-Paneelen sowie Heizungs- und Trinkwasserspeicher spezi... Solar-Kollektoren und Wärmespeicher - Citrin SolarSolarthermie wird heute in unterschiedlichen Maßstäben eingesetzt. In Wohngebäuden dient sie vor allem der Trinkwassererwärmung und der Heizungsunterstützung. In Mehrfamilienhäusern, öffentlichen Gebäuden oder im Gewerbe kommen größere Anlagen zum Einsatz, die einen relevanten Anteil des Wärmebedarfs decken können. Darüber hinaus gewinnt die Nutzung in industriellen Anwendungen an Bedeutung. Prozesswärme für Waschen, Trocknen oder Vorwärmstufen lässt sich in vielen Branchen durch thermische Solaranlagen ergänzen. Gerade bei konstantem Wärmebedarf bietet Solarthermie die Möglichkeit, fossile Energieträger zu reduzieren und Betriebskosten langfristig zu senken.
Eine Solarthermieanlage besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Herzstück sind die Kollektoren, die Sonnenstrahlung in nutzbare Wärme umwandeln. Je nach Anforderung kommen Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren zum Einsatz, die sich in Wirkungsgrad, Bauform und Einsatzgebiet unterscheiden. Ergänzt wird das System durch Speicher, Regeltechnik und hydraulische Einbindung in das bestehende Wärmekonzept. Die Effizienz der Anlage hängt dabei nicht nur von der Kollektorfläche ab, sondern auch von Planung, Ausrichtung, Dämmung und der Abstimmung auf den tatsächlichen Wärmebedarf. Typische Bestandteile einer Solarthermieanlage sind unter anderem:
Im Kontext der Wärmewende wird Solarthermie zunehmend als ergänzende Technologie betrachtet. In Kombination mit Wärmepumpen, Biomasseheizungen oder Nahwärmenetzen kann sie dazu beitragen, den Anteil erneuerbarer Wärme deutlich zu erhöhen. Besonders im Sommerhalbjahr lassen sich konventionelle Wärmeerzeuger vollständig entlasten. Auch auf Quartiers- und kommunaler Ebene entstehen neue Konzepte, bei denen große Solarthermieanlagen in Wärmenetze integriert werden. Damit entwickelt sich die Technologie von einer Einzelanwendung hin zu einem Baustein systemischer Energielösungen, die Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.
Die Nutzung von Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung spielt in Deutschland eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Emissionen im Gebäudesektor und in der Wärmeversorgung zu reduzieren. Während Photovoltaik vor allem auf die Stromproduktion ausgerichtet ist, liefern solarthermische Anlagen direkt nutzbare Wärme für Warmwasser, Heizsysteme oder industrielle Anwendungen. Die erzeugte Wärme steht damit ohne Umwandlungsverluste zur Verfügung und ergänzt andere erneuerbare Energietechnologien sinnvoll. Für Entscheider und Fachpublikum sind dabei verlässliche Informationen zu Technik, Einsatzmöglichkeiten und Rahmenbedingungen entscheidend. Insbesondere Fragen zur Integration in bestehende Energiesysteme, zur Effizienz sowie zu regulatorischen Vorgaben bestimmen die Bewertung solcher Lösungen. Ein zentraler Aspekt ist zudem die Förderung: Viele Anlagen gelten als förderfähig, sofern sie definierte technische und qualitative Anforderungen erfüllen. Dadurch lassen sich Investitionen wirtschaftlich absichern und langfristig in nachhaltige Versorgungskonzepte einbinden.