Die Internationale Handwerksmesse zählt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen für das Handwerk im deutschsprachigen Raum. Auch im Jahr 2026 wird München erneut zum Treffpunkt für Betriebe, Verbände, Nachwuchskräfte und Entscheider aus zahlreichen Gewerken.
Design in Beton fertigt Möbel nach Maß aus Beton
Beton gilt im Bauwesen seit Jahrzehnten als robustes, funktionales Material. In den vergangenen Jahren hat sich der Werkstoff jedoch auch im Möbeldesign etabliert. Ein Beispiel dafür ist das Unternehmen Design in Beton aus dem Emsland. Robuste Outdoor-MöbelDabei geht es längst nicht mehr nur um klassische Werkzeuge oder Materialien. Vielmehr bildet die Veranstaltung ein breites Spektrum ab – von Bauhandwerk und Innenausbau über Digitalisierung im Betrieb bis hin zu Ausbildung, Energieeffizienz und nachhaltigen Produktionsmethoden. Gerade in einer Phase tiefgreifender Veränderungen in vielen Branchen gewinnt der direkte Austausch zwischen Herstellern, Handwerksbetrieben und Auftraggebern an Bedeutung. Neue Technologien, veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit sorgen dafür, dass sich Betriebe kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Die Veranstaltung bietet dafür einen konzentrierten Überblick über aktuelle Entwicklungen im Handwerk.
Ein zentrales Thema der Messe bleibt die Verbindung von traditionellem Handwerk mit moderner Technik. Viele Gewerke stehen vor der Herausforderung, jahrzehntelang bewährte Arbeitsweisen mit digitalen Werkzeugen zu kombinieren. Softwarelösungen für Planung und Kalkulation, vernetzte Maschinen oder automatisierte Fertigungsprozesse sind inzwischen fester Bestandteil vieler Betriebe. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren davon, wenn Technologien praxisnah vorgestellt werden. Im Mittelpunkt stehen häufig Anwendungen, die sich unmittelbar in den Arbeitsalltag integrieren lassen – etwa digitale Aufmaßsysteme, mobile Baustellendokumentation oder intelligente Werkzeuge. Zu den typischen Themenfeldern gehören unter anderem:
Der Fachkräftemangel gehört zu den zentralen Herausforderungen im Handwerk. Viele Betriebe suchen intensiv nach qualifizierten Mitarbeitern und Auszubildenden. Veranstaltungen rund um Berufsorientierung, Nachwuchsförderung und Weiterbildung spielen deshalb eine wichtige Rolle. Schulen, Kammern und Verbände nutzen die Plattform, um jungen Menschen die Vielfalt handwerklicher Berufe näherzubringen. Dabei geht es nicht nur um klassische Ausbildungswege, sondern auch um neue Qualifikationen im Bereich Technik, Energie oder Digitalisierung. Für viele Besucher entsteht so ein realistischer Eindruck davon, wie vielseitig moderne Handwerksberufe geworden sind. Tätigkeiten reichen heute von präziser handwerklicher Arbeit bis hin zur Bedienung komplexer Maschinen oder digitaler Planungssysteme.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt traditionell auf Themen rund um Bau, Sanierung und Gebäudetechnik. Gerade in Zeiten steigender Energiekosten und neuer gesetzlicher Anforderungen wächst das Interesse an effizienten Lösungen für Gebäude. Im Mittelpunkt stehen häufig Fragen wie:
Neben der Produktpräsentation spielt der fachliche Austausch eine wichtige Rolle. Branchenvertreter nutzen die Veranstaltung, um sich über Markttrends, politische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen zu informieren. Gerade im Handwerk wirken sich Entscheidungen in Bereichen wie Energiepolitik, Bauvorschriften oder Ausbildungssystem unmittelbar auf den Arbeitsalltag aus. Diskussionsrunden, Fachvorträge und Präsentationen ermöglichen es, aktuelle Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Dabei kommen Vertreter aus Handwerksorganisationen, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Diese Gespräche tragen dazu bei, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln. Für viele Betriebe ist der persönliche Austausch mit Kollegen aus anderen Regionen ein wichtiger Bestandteil des Messebesuchs.
Der Veranstaltungsort bietet gute Voraussetzungen für eine Veranstaltung dieser Größenordnung. München verfügt über eine leistungsfähige Infrastruktur, internationale Verkehrsanbindungen und langjährige Erfahrung als Messestandort. Veranstalter ist die GHM. Für Besucher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ist die Anreise gut organisiert. Gleichzeitig profitieren viele Aussteller von der hohen wirtschaftlichen Bedeutung der Region Süddeutschland, in der zahlreiche Handwerksbetriebe und Industrieunternehmen ansässig sind. Durch diese Kombination aus Standort, Themenvielfalt und fachlichem Austausch bleibt die Veranstaltung ein wichtiger Termin für das Handwerk. Die IHM 2026 wird damit erneut eine Plattform bieten, auf der Innovation, Ausbildung und praktische Lösungen für den Arbeitsalltag im Mittelpunkt stehen.