Hinter Poolbest steht ein klar gegliedertes Modell: Die Poolproduktion erfolgt durch den Hersteller Bourne\William, während Poolbest den europaweiten Vertrieb verantwortet. Beide Unternehmen sind seit den frühen 2010er-Jahren am Markt aktiv und haben sich auf Becken aus Polypropylen spezialisiert. Diese Arbeitsteilung sorgt für klare Zuständigkeiten – Entwicklung und Fertigung auf der einen Seite, Marktbearbeitung und Kundennähe auf der anderen. Gerade im internationalen Geschäft ist diese Struktur ein Vorteil, weil Produkte, Service und Logistik sauber ineinandergreifen.
Poolbest setzt konsequent auf Polypropylenpools und deckt damit unterschiedliche Bau- und Nutzungskonzepte ab. Angeboten werden klassische Skimmerpools ebenso wie Overflow-Pools mit höherem Wasserstand. Das Material erlaubt präzise Fertigung, saubere Oberflächen und flexible Gestaltungsmöglichkeiten. Gleichzeitig ist Polypropylen robust, langlebig und gut für unterschiedliche Einbausituationen geeignet. Die Bandbreite an Varianten zeigt, dass es nicht um ein einzelnes Standardprodukt geht, sondern um anpassbare Lösungen für verschiedene architektonische und technische Anforderungen.
Auf der aquanale nutzt Poolbest die Gelegenheit, neue Produkte erstmals öffentlich zu zeigen. Im Mittelpunkt steht dabei ein neues Beckenmodell mit Infinity-Charakter. Messen dienen hier nicht nur der Präsentation, sondern auch dem direkten Feedback aus dem Markt. Gespräche mit Fachbesuchern, Planern und Poolbauern fließen in die Weiterentwicklung ein und helfen, Produkte praxisnah zu positionieren.
Das Highlight des Messeauftritts ist ein Infinity-Edge-Pool in einer speziellen Delta-Version. Charakteristisch ist die abgeschrägte Form, die dem Becken eine klare Linienführung gibt. Entscheidend ist jedoch das Wasserbild: Durch die Überlaufkante wird der Wasserspiegel optisch angehoben, sodass der typische Infinity-Effekt entsteht. Das Wasser scheint mit dem Beckenrand zu verschmelzen, was dem Pool eine besondere Ruhe und Großzügigkeit verleiht. Gefertigt wird das Becken aus Polypropylen, ergänzt durch Oberflächen in Steinoptik – eine Kombination aus technischer Präzision und gestalterischem Anspruch.
Bei der gezeigten Variante wurde bewusst auf die Farbe Weiß gesetzt. Weiß lässt die Wasserqualität besonders klar wirken und eröffnet Spielräume für Licht- und Farbinszenierungen. Beleuchtete Treppen oder Akzentlichter verändern die Wahrnehmung des Beckens je nach Tageszeit und Nutzung. Gleichzeitig steht Weiß für eine reduzierte, elegante Anmutung, die sich gut in moderne Architektur einfügt. Die Farbwahl ist damit nicht rein ästhetisch, sondern beeinflusst direkt das Nutzungserlebnis.
Neben Design und Wasserbild spielt auch die technische Ausstattung eine wichtige Rolle. Poolbest integriert energieeffiziente Komponenten wie Niedrigenergiepumpen und Wärmepumpen. Damit wird der Betrieb sparsamer und besser kalkulierbar. Ein weiterer Aspekt ist der Umgang mit Materialien: Auf Wunsch kommen Recyclingmaterialien zum Einsatz, insbesondere bei nicht sichtbaren Bauteilen. Kleine optische Abweichungen oder Einschlüsse spielen dort keine Rolle, ermöglichen aber eine sinnvollere Nutzung von Ressourcen.
Poolbest positioniert sich damit in einem Segment, das Design, Technik und ökologische Aspekte miteinander verbindet. Der Infinity-Edge-Pool steht stellvertretend für diesen Ansatz: ein starkes visuelles Konzept, kombiniert mit moderner Technik und einem bewussteren Umgang mit Materialien. Die klare Trennung zwischen Produktion und Vertrieb sorgt für Struktur, während die Produktentwicklung auf aktuelle Marktanforderungen reagiert. In einer Branche, in der Individualität, Effizienz und Nachhaltigkeit zunehmend zusammen gedacht werden müssen, zeigt Poolbest, wie sich diese Anforderungen in einem stimmigen Gesamtkonzept bündeln lassen.