Mit Andreas Hein erhält die Messe Friedrichshafen einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen übernimmt damit eine zentrale Rolle in der strategischen Begleitung der Messegesellschaft. In seiner neuen Funktion wird Hein künftig den Vorsitz im Aufsichtsrat verantworten und gemeinsam mit Geschäftsführung und Gremium die Weiterentwicklung des Standorts begleiten. Der Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats erfolgt in einer Phase, in der Messegesellschaften verstärkt unter wirtschaftlichem und strukturellem Anpassungsdruck stehen und ihre Rolle als regionale Impulsgeber neu definieren müssen. Die Messe Friedrichshafen ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen Infrastruktur der Region Bodensee. Veranstaltungen mit internationaler Ausrichtung ziehen regelmäßig Aussteller und Besucher aus dem In- und Ausland an und wirken sich unmittelbar auf angrenzende Branchen aus. Mit dem neuen Aufsichtsratsvorsitz verbindet sich daher nicht nur eine Personalentscheidung, sondern auch die Erwartung, strategische Linien klarer zu definieren und die Messe langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen.
Die Wahl von Andreas Hein erfolgte am 5. Juni 2025 im Rahmen der regulären Sitzung des Aufsichtsrats. Als Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen ist er unter anderem für Stadtmarketing, Tourismus sowie Bildung und Soziales zuständig. Diese Aufgabenfelder stehen in engem Zusammenhang mit der Arbeit der Messegesellschaft, da Messen weit über das eigentliche Veranstaltungsgelände hinaus Wirkung entfalten. Besucherströme, Übernachtungszahlen und die Wahrnehmung des Standorts werden maßgeblich durch das Messegeschehen beeinflusst. In seinem neuen Amt möchte Hein die Rolle der Messe als Wirtschaftsmotor weiter stärken und gemeinsam mit dem Team neue Vermarktungsansätze entwickeln. Dabei geht es nicht allein um Wachstum, sondern auch um die nachhaltige Einbindung der Messe in städtische Entwicklungsstrategien. Die enge Abstimmung zwischen kommunaler Planung und Messebetrieb gilt als entscheidender Faktor, um Synergien zu nutzen und langfristige Effekte für die Region zu sichern.
Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, begrüßt die Wahl von Andreas Hein und verweist auf dessen kooperative Grundhaltung sowie sein Gespür für die Belange der Stadt. Aus Sicht der Geschäftsführung ist die enge Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat ein zentrales Element für stabile Entscheidungsprozesse. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kommt der strategischen Abstimmung zwischen operativer Führung und Aufsichtsgremium eine besondere Bedeutung zu. Die personelle Kontinuität im Aufsichtsrat bleibt dabei gewahrt. Peter Hüni, Vertreter der privaten Gesellschafter, bleibt stellvertretender Vorsitzender. Die Familie Hüni ist seit der Gründung der Messegesellschaft eng mit dem Standort verbunden und steht für langfristiges unternehmerisches Engagement in der Region. Diese Konstellation aus kommunaler Beteiligung und privatem Unternehmertum prägt die Struktur der Messe Friedrichshafen seit vielen Jahren und soll auch künftig Stabilität sichern.
Der Aufsichtsrat übernimmt bei der Messe Friedrichshafen eine zentrale Funktion bei der strategischen Ausrichtung. Dazu zählen unter anderem Entscheidungen über Investitionen in Infrastruktur, die Weiterentwicklung des Veranstaltungsportfolios sowie die Positionierung im nationalen und internationalen Wettbewerb. Messen stehen zunehmend vor der Herausforderung, sich klar zu profilieren und zugleich flexibel auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren. Mit dem Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats setzt die Messe Friedrichshafen ein Signal für die enge Verzahnung von Stadtentwicklung und Messegeschäft. In einem wirtschaftlich dynamischen Umfeld will die Gesellschaft ihre Position als Veranstalter internationaler Fach- und Publikumsmessen weiter ausbauen. Dabei spielen Themen wie nachhaltige Veranstaltungsformate, effiziente Logistik und die Anpassung an neue Branchenanforderungen eine wachsende Rolle.
Für den Standort Friedrichshafen ist die Messe weit mehr als ein Veranstaltungsort. Sie fungiert als Plattform für Austausch, Geschäftsanbahnung und internationale Sichtbarkeit. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende wird diesen Anspruch begleiten und moderieren. Ziel ist es, die Messegesellschaft so auszurichten, dass sie auch künftig als verlässlicher Partner für Aussteller, Besucher und regionale Akteure wahrgenommen wird. Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Geschäftsführung und privaten Gesellschaftern bleibt dabei ein zentrales Element. Der Wechsel im Aufsichtsrat wird daher nicht als Bruch verstanden, sondern als Weiterentwicklung bestehender Strukturen mit klarer strategischer Perspektive.