Interforst München – Fachmesse für Forstwirtschaft und Holzwirtschaft

Die Interforst München zählt zu den etablierten Fachveranstaltungen für Forstwirtschaft und Holznutzung im deutschsprachigen Raum. Sie richtet sich an ein professionelles Publikum, das sich mit der Bewirtschaftung von Wäldern, der Nutzung des Rohstoffs Holz sowie mit technischen und organisatorischen Lösungen für den Forstbetrieb befasst. Der Standort München hat sich dabei als wichtiger Treffpunkt für nationale und internationale Akteure der Branche etabliert.

Wald mit Holzstaemmen Symbolbild Interforst

Im Unterschied zu allgemein ausgerichteten Publikumsmessen ist diese Veranstaltung klar fachlich positioniert. Sie versteht sich als Arbeitsmesse, auf der konkrete Anwendungen, Verfahren und Systeme im Vordergrund stehen. Die präsentierten Inhalte orientieren sich an den realen Anforderungen im Wald, an wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und an den langfristigen Zielen einer verantwortungsvollen Holzwirtschaft.

Technik und Maschinen für den praktischen Forsteinsatz

Ein zentrales Element bildet die Präsentation moderner Forsttechnik. Gezeigt werden Maschinen und Systeme für Holzernte, Rückung, Transport und Weiterverarbeitung, die auf unterschiedliche Einsatzbedingungen abgestimmt sind. Dabei spielen Faktoren wie Geländegängigkeit, Bodenschonung, Arbeitssicherheit und Effizienz eine entscheidende Rolle. Die technische Entwicklung im Forstbereich ist eng mit steigenden Anforderungen an Produktivität und Präzision verbunden. Maschinen müssen heute flexibel einsetzbar sein und zugleich ökologische Vorgaben berücksichtigen. Entsprechend stehen Lösungen im Fokus, die eine angepasste Arbeitsweise ermöglichen und Eingriffe in den Waldboden reduzieren. Ergänzt wird das Angebot durch Werkzeuge, Anbaugeräte und Spezialtechnik für besondere Einsatzbereiche. Typische Themenfelder in diesem Umfeld sind:

  • Maschinen und Geräte für Holzernte und Rückung
  • Technik für bodenschonendes Arbeiten im Wald
  • Lösungen zur Steigerung von Arbeitssicherheit
Der praktische Nutzen für den Forstbetrieb steht dabei stets im Vordergrund.

Digitalisierung und Organisation in der Forstwirtschaft

Neben klassischer Maschinentechnik gewinnt die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Digitale Werkzeuge unterstützen Betriebe bei Planung, Dokumentation und Steuerung von Arbeitsabläufen. Softwarelösungen ermöglichen eine bessere Übersicht über Bestände, Maschineneinsatz und logistische Prozesse. Dadurch lassen sich Ressourcen effizienter einsetzen und Entscheidungen fundierter treffen. Auch die Vernetzung von Maschinen spielt eine wachsende Rolle. Datenbasierte Systeme liefern Informationen zu Auslastung, Wartungsbedarf oder Kraftstoffverbrauch. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, den Forstbetrieb transparenter und wirtschaftlicher zu gestalten, ohne den Blick für ökologische Aspekte zu verlieren. Gleichzeitig zeigt sich, dass digitale Systeme nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur praktischen Erfahrung im Wald verstanden werden. Der fachliche Austausch über sinnvolle Anwendungen und Grenzen der Digitalisierung ist daher ein fester Bestandteil des Messekonzepts.

Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Klimaanpassung

Die Forstwirtschaft steht vor langfristigen Herausforderungen. Klimatische Veränderungen, Extremwetterereignisse und Schädlingsbefall beeinflussen die Stabilität vieler Waldbestände. Entsprechend nimmt das Thema nachhaltige Bewirtschaftung breiten Raum ein. Diskutiert werden Konzepte, die den Wald widerstandsfähiger machen und zugleich eine wirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Mischbeständen, der Wahl geeigneter Baumarten und der Anpassung von Erntemethoden. Technische Lösungen werden dabei stets im Zusammenhang mit ökologischen Zielsetzungen betrachtet. Ziel ist es, Eingriffe so zu gestalten, dass der Wald seine Funktionen als Lebensraum, Rohstoffquelle und Klimafaktor langfristig erfüllen kann. Holz als nachwachsender Rohstoff spielt in diesem Kontext eine zentrale Rolle. Die effiziente Nutzung und Weiterverarbeitung ist eng mit Fragen der Nachhaltigkeit verknüpft und prägt die inhaltliche Ausrichtung der Veranstaltung auf der Messe München.

Fachpublikum und branchenspezifischer Austausch

Die Messe richtet sich an Forstbetriebe, Waldbesitzer, Dienstleister, kommunale Einrichtungen sowie an Vertreter der Holzwirtschaft. Hinzu kommen Fachleute aus Forschung, Ausbildung und Verwaltung. Diese Zusammensetzung schafft eine Plattform für den Austausch zwischen Praxis, Technik und strategischer Planung. Begleitende Vorträge und Diskussionsformate greifen aktuelle Entwicklungen auf und ordnen sie fachlich ein. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger abstrakte Konzepte als konkrete Erfahrungen aus dem forstlichen Alltag. Der direkte Dialog zwischen Anwendern und Anbietern ermöglicht es, Anforderungen klar zu formulieren und Lösungen weiterzuentwickeln. Thematisch reichen diese Gespräche von wirtschaftlichen Fragestellungen über Arbeitssicherheit bis hin zu langfristigen Strategien der Waldbewirtschaftung. Der Mehrwert entsteht aus der Verbindung von praktischer Erfahrung und fachlicher Einordnung.

Einordnung innerhalb der Forst- und Holzwirtschaft

Die Interforst hat sich als spezialisierte Fachmesse positioniert, die den Wald als Arbeits- und Wirtschaftsraum in den Mittelpunkt stellt. Sie bildet die gesamte Prozesskette ab – von der Bewirtschaftung über die Ernte bis zur Nutzung des Rohstoffs Holz. Dabei wird deutlich, wie eng technische Innovation, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Realität miteinander verknüpft sind. Gerade diese sachliche, praxisnahe Ausrichtung macht die Veranstaltung für Fachbesucher relevant. Sie bietet Orientierung in einem Bereich, der sich stetig weiterentwickelt und zugleich stark von natürlichen Rahmenbedingungen geprägt ist. Damit nimmt die Messe eine feste Rolle innerhalb der deutschen und europäischen Forst- und Holzwirtschaft ein. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Veranstalters: www.interforst.com