Messe Martigny: Hallen, Kongresse und Publikumsevents im Wallis

Messe Martigny Hallen, Kongresse und Publikumsevents im Wallis
Messe Martigny Hallen, Kongresse und Publikumsevents im Wallis © Fotograf: JackF - stock.adobe.com

Zwischen Alpenraum und internationaler Verkehrsachse hat sich Martigny als vielseitiger Veranstaltungsort etabliert. Das Areal verbindet regionale Wirtschaftskraft mit publikumsstarken Formaten und bietet flexible Infrastruktur für Messen, Kongresse und Events. Damit erfüllt der Standort eine strategische Rolle im Veranstaltungsgefüge der Westschweiz.

Welche führenden Messen finden auf der Messe Martigny statt?

  • Agrovina – Weinbau, Önologie

Knotenpunkt zwischen Alpenpässen und Veranstaltungswirtschaft

Der Messeplatz Martigny liegt dort, wo sich Verkehrsachsen aus der Westschweiz, aus Frankreich und aus Italien bündeln. Diese Lage ist nicht nur geografisch praktisch, sie prägt auch die Rolle des Areals: Wer hier eine Messe, einen Kongress oder ein Publikumsevent besucht, kommt selten zufällig vorbei. Martigny ist Transitstadt, Arbeitsort, Ausflugsziel – und das Gelände nutzt genau diese Mischung. Für die Region ist der Messeplatz Martigny deshalb mehr als eine Hülle aus Hallen: Er ist ein Treffpunkt, an dem sich Wirtschaft, Tourismus und Öffentlichkeit über das Jahr hinweg immer wieder neu sortieren.

Vom regionalen Ausstellungsort zur multifunktionalen Anlage

Die Entwicklung moderner Messeplätze ist in vielen Städten ähnlich: Früher standen Leistungsschauen und Verkaufsausstellungen im Vordergrund, heute geht es stärker um Erlebnisse, Dialogformate und Kombinationen aus Ausstellung, Bühne und Konferenz. Auch in Martigny hat sich das Profil über die Jahre verbreitert. Unter dem Namen martignyexpo wird das Areal als Event- und Messezentrum betrieben; in der Praxis bedeutet das, dass nicht nur Messestände geplant werden, sondern ebenso Konzertbestuhlung, Kongressabläufe, Cateringlogistik und Sicherheitskonzepte. Der Messeplatz Martigny ist damit weniger „eine Messe“, sondern eine Infrastruktur, die sich immer wieder neu konfigurieren lässt.

Flächen, die sich dem Format anpassen – nicht umgekehrt

Eine Stärke des Standorts liegt in der Skalierbarkeit. Das Areal verfügt über mehrere Ausstellungshallen mit zusammen mehr als 11.000 Quadratmetern Fläche, dazu kommen rund 1.500 Quadratmeter Konferenzbereiche sowie gestaltete Außenflächen, die je nach Veranstaltung mitgenutzt werden können. Das klingt nach Zahlen, ist aber in der Praxis eine Frage der Dramaturgie: Eine Fachmesse braucht klare Wegeführung, Rückzugsräume für Gespräche und belastbare Technik; ein Publikumsformat lebt von offenen Zonen, kurzen Distanzen und sichtbaren „Anziehungspunkten“. Genau dafür ist der Messeplatz Martigny ausgelegt. Damit die räumlichen Möglichkeiten greifbarer werden, hilft der Blick auf typische Nutzungsbausteine, die Veranstalter am Standort kombinieren:

  • Ausstellungshallen für Stände, Sonderschauen und Produktdemonstrationen
  • Konferenzräume für Panels, Schulungen, Pressegespräche und Workshops
  • Außenbereiche für Zusatzflächen, Food-Angebote oder saisonale Formate
  • Technik-Setup für Licht, Ton, Projektion und hybride Übertragungen
  • Logistikachsen für Anlieferung, Auf- und Abbau sowie Besucherstromführung
Entscheidend ist dabei nicht nur die Fläche, sondern die Organisation dahinter: Wer parallel Programmflächen, Catering und Ausstellerbetrieb koordinieren muss, braucht kurze Wege und eine Infrastruktur, die Fehler verzeiht. Das Gelände in Martigny zielt genau auf diese Alltagstauglichkeit.

Publikumsmagnet Foire du Valais und die Bedeutung großer Leitformate

Wenn über Martigny als Eventstandort gesprochen wird, fällt schnell ein Name: die Foire du Valais. Diese zehntägige Veranstaltung gilt als eine der größten Messen der Schweiz und ist in der Romandie eine feste Größe. Die Dimensionen – mehrere hundert Aussteller und weit über zweihunderttausend Besucher – erklären, warum ein solches Leitformat für die Positionierung eines Standorts so wichtig ist. Es geht nicht nur um Reichweite, sondern um Routine: Eine Großveranstaltung dieser Größenordnung schärft Abläufe, testet Sicherheits- und Verkehrskonzepte und setzt Standards, von denen kleinere Formate später profitieren.

Fachthemen, Spezialmessen und der Mix, der das Jahr trägt

Jenseits der großen Publikumstage lebt ein Veranstaltungskalender von Spezialisierung. In Martigny gibt es Formate, die gezielt Branchen ansprechen – etwa rund um Wein, Genuss, Landwirtschaft oder regionale Wirtschaftsthemen. Hinzu kommen Sonderveranstaltungen und wiederkehrende Termine, die eher wie ein Markt oder Festival funktionieren. Für den Messeplatz Martigny ist diese Mischung strategisch: Sie verteilt die Auslastung übers Jahr, sie stabilisiert Erlöse und sie sorgt dafür, dass das Gelände nicht nur in einer „Hochsaison“ sichtbar ist. Außerdem entsteht ein Nebeneffekt, der für viele Regionen relevant ist: Hotels, Gastronomie und Dienstleister können wiederkehrender planen, weil der Veranstaltungstakt verlässlicher wird.

Anreise, Parken, kurze Wege – warum Erreichbarkeit Teil des Konzepts ist

Ein Messegelände kann inhaltlich noch so attraktiv sein: Wenn An- und Abreise frustrieren, bleibt das Erlebnis nicht positiv hängen. In Martigny ist die Erreichbarkeit deshalb Teil der Standortlogik. Das Areal liegt nahe der Autobahn A9 und ist auch mit der Bahn gut angebunden; je nach Veranstaltung werden zusätzliche Hinweise zur letzten Meile kommuniziert, teils mit regionalen Bahn- oder Busverbindungen bis in die Nähe des Eingangs. Für viele Besucher zählt außerdem die Frage nach Parkraum. Rund um das Gelände werden dafür regelmäßig Kapazitäten ausgewiesen, die auch bei publikumsstarken Tagen funktionieren müssen.

Was Besucher und Aussteller im Ablauf konkret erwarten dürfen

Der Betrieb eines Eventgeländes zeigt sich nicht in Werbesätzen, sondern in Details: Einlass, Garderobe, barrierearme Wege, Beschilderung, funktionierende Sanitär- und Servicebereiche, stabile Strom- und Datenanbindung für Aussteller. Gerade bei Formaten mit hohem Publikumsanteil ist die Qualität dieser Basics entscheidend. Der Messeplatz Martigny ist darauf ausgerichtet, unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig zu bedienen: Familienpublikum, Fachbesucher, Ausstellerteams, Medien – und das oft in kurzer Taktung zwischen zwei Veranstaltungen. Typische Anforderungen, die Veranstalter bei der Planung abdecken müssen, lassen sich so zusammenfassen:

  • Besucherführung mit klarer Orientierung, auch bei hohem Andrang
  • Servicepunkte wie Garderobe, Gastronomie und Informationsschalter
  • Barrierefreiheit und praktikable Wege für Material- und Personenflüsse
  • Technische Zuverlässigkeit für Bühnenprogramme und Präsentationen
  • Planbare Logistikfenster für Auf- und Abbau in engen Zeiträumen
Solche Punkte wirken unspektakulär, entscheiden aber darüber, ob Aussteller wiederkommen und ob Besucher den nächsten Termin im Kopf behalten.

Perspektive: Warum kleinere Städte mit starken Messeplätzen punkten können

Im Wettbewerb mit großen Metropolen hat ein Standort wie Martigny einen eigenen Vorteil: Er ist überschaubar, oft schneller erreichbar als man denkt, und er kann Formate abbilden, die in Großstädten in der Hallenkonkurrenz untergehen. Der Messeplatz Martigny profitiert dabei von zwei Entwicklungen: Zum einen suchen viele Veranstalter nach Standorten, die zwischen regionaler Verankerung und überregionaler Anziehungskraft vermitteln. Zum anderen gewinnt die Fähigkeit, Hallen für unterschiedliche Formate umzubauen, deutlich an Bedeutung – vom Kongress mit Streaming-Anteilen bis zur Publikumsausstellung mit Bühnenprogramm. Genau in dieser Flexibilität liegt die langfristige Stärke des Standorts.