Energie - Photovoltaik, Wärmepumpen, Speichersystemen und moderner Heiztechnik

Energie wird zunehmend dezentral, regenerativ und digital gesteuert. Die Beiträge thematisieren Entwicklungen und Innovationen bei Photovoltaik, Wärmepumpen, Speichersystemen und moderner Heiztechnik – und zeigen, wie sich Versorgung und Effizienz im Gebäudebereich verändern.

Technologien, Lösungen und Projekte für eine nachhaltige Energiezukunft

Wärmepumpen und Lüftungen - tecalor

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Die Diskussion um erneuerbare Energien dreht sich längst nicht mehr nur um die Erzeugung von Strom oder Wärme. Mindestens ebenso entscheidend ist die Frage, wie diese Energie sinnv... Pufferspeicher für Wohn- und Zweckgebäude


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Neue Technologien für eine dezentrale Energieversorgung

Energieversorgung wird zunehmend dezentral organisiert – durch Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen und digitale Steuerungssysteme. Anbieter wie Solarland Bayern, Svea Solar oder PREFA zeigen, wie sich Wohn- und Gewerbeeinheiten unabhängig vom klassischen Stromnetz machen lassen. Auch modulare Energiespeicherlösungen von Unternehmen wie Sonnen, VARTA oder TESVOLT ermöglichen eine flexible Nutzung erneuerbarer Quellen.

  • Photovoltaik-Anlagen mit Speicher und dynamischem Stromtarif (z. B. LichtBlick)
  • Plug-and-play-Balkonkraftwerke für Mietwohnungen (z. B. Green Solar)
  • Hybridlösungen mit PV, Speicher und Ladeinfrastruktur (z. B. SolaX, Smart Solar)
Dezentrale Systeme ermöglichen mehr Autarkie, steigern die Energieeffizienz und schaffen neue Optionen für Eigenverbrauch und Einspeisung.

Wasserstoff, Brennstoffzellen und industrielle Anwendungen

Wasserstofftechnologie gilt als eine der Schlüsselkomponenten für die klimaneutrale Zukunft – nicht nur im Verkehr, sondern auch in der Industrie und Energieerzeugung. Unternehmen wie Cellcentric, EKPO Fuel Cell Technologies, Siemens oder Neuman & Esser arbeiten an skalierbaren Lösungen zur Elektrolyse, Speicherung und Nutzung. Auch die Logistik profitiert: Brennstoffzellen ersetzen Batterien in Gabelstaplern, Flotten oder Containerterminals.

  • H2-Produktionsanlagen und Elektrolyseure für Industrieprojekte (z. B. Thyssenkrupp, Fraunhofer ISE)
  • Systemlösungen für Fernverkehr und Nutzfahrzeuge (z. B. Mercedes-Benz GenH2 Truck)
  • Spezialisierte Komponenten wie MEAs, Bipolarplatten und Sicherheitsventile
Die Vielfalt der Anwendungen zeigt: Wasserstofftechnologie ist längst im operativen Einsatz angekommen – nicht mehr nur Pilotprojekt, sondern Teil industrieller Strategie.

Heizlösungen zwischen Wärmepumpe, Biomasse und Systemintegration

Im Gebäudesektor entwickeln sich Heizungssysteme weiter in Richtung Effizienz, Modularität und Nachhaltigkeit. Hersteller wie Bosch, Panasonic, Solarfocus oder Weishaupt setzen auf moderne Wärmepumpen, ergänzt durch smarte Steuerung, Energiemanagement und Kombinationen mit Photovoltaik. Parallel bleibt Biomasse ein stabiler Bestandteil regionaler Wärmestrategien, etwa durch Anbieter wie Hargassner oder Fröling. Innovative Konzepte entstehen durch:

  • Modulare Gebäudetechnik mit integrierter Lüftung (z. B. Smart Cube 360)
  • Systemlösungen für Warmwasser, Speicher und Heizkreisregelung
  • Planungssoftware für Wärmepumpen und Heizsysteme (z. B. autarc, Zenesis)
Energieeffizienz entsteht heute nicht mehr durch einzelne Geräte, sondern durch vernetzte Systeme – passgenau auf Gebäude, Nutzerverhalten und Fördermodelle abgestimmt.

Forschungsbereich Energie: Erneuerbare Energien im Fokus

Der Forschungsbereich Energie nimmt eine zentrale Rolle ein, wenn es darum geht, technologische Entwicklungen einzuordnen und ihre Wirkung auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft realistisch zu bewerten. Im Mittelpunkt stehen erneuerbare Energien, die sowohl zur Stromerzeugung als auch für erneuerbare Wärme eingesetzt werden. Photovoltaik, Windkraft, Wärmepumpen, Solarthermie und Biomasse bilden dabei kein isoliertes Thema, sondern ein eng verzahntes Gesamtsystem, das zunehmend digital gesteuert und optimiert wird. Forschungseinrichtungen, Industrie und Energieversorger arbeiten gemeinsam daran, diese Technologien effizienter, langlebiger und besser integrierbar zu machen. Ein wichtiger Aspekt ist der Vergleich unterschiedlicher Systeme und Anwendungen. Während erneuerbarer Strom heute in vielen Regionen wettbewerbsfähig erzeugt werden kann, liegt der Fokus der Forschung zunehmend auf der Kopplung von Strom- und Wärmesektoren. Hier zeigt sich, wie entscheidend Speichertechnologien, intelligente Netze und Lastmanagement sind, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig energiebedingte Emissionen nachhaltig zu senken. Gerade im Gebäudebereich wird deutlich, dass erst das Zusammenspiel aus Erzeugung, Speicherung und Nutzung den ökologischen Nutzen vollständig entfaltet. Die auf Messe.TV vorgestellten Projekte und Unternehmen spiegeln diese Entwicklung wider. Sie zeigen, wie Forschungsergebnisse schrittweise in marktfähige Lösungen überführt werden und welchen Beitrag neue Technologien leisten, um Energie effizienter zu nutzen und Emissionen messbar zu reduzieren. Damit wird der Forschungsbereich nicht nur zum Innovationstreiber, sondern auch zu einer wichtigen Entscheidungsgrundlage für Politik, Wirtschaft und Anwender, die den Umbau der Energieversorgung aktiv gestalten wollen.