Die OLMA in St. Gallen ist eine der bekanntesten Veranstaltungen für Landwirtschaft und Publikum in der Schweiz. Seit ihrer Gründung hat sie sich von einer reinen Fachschau zu einer breit angelegten Publikumsmesse entwickelt, die landwirtschaftliche Themen mit regionaler Identität und gesellschaftlichem Austausch verbindet. St. Gallen als Standort im Osten des Landes bietet dafür einen passenden Rahmen: Die Region ist stark landwirtschaftlich geprägt und zugleich wirtschaftlich vielfältig aufgestellt. Landwirtschaft bildet das historische Fundament der OLMA. Viehzucht, Ackerbau und regionale Lebensmittel stehen im Mittelpunkt vieler Präsentationen. Gleichzeitig richtet sich die Veranstaltung an ein breites Publikum, das sich für Ernährung, Tradition und ländliche Kultur interessiert. Diese Kombination prägt das Profil der Messe bis heute.
Die Schweizer Landwirtschaft ist durch kleinstrukturierte Betriebe und hohe Qualitätsstandards gekennzeichnet. Auf der OLMA präsentieren Landwirte, Zuchtverbände und Hersteller von Agrartechnik ihre Arbeit. Viehschauen gehören ebenso dazu wie Produktpräsentationen regionaler Spezialitäten. Typische Schwerpunkte sind:
Im Unterschied zu reinen Fachmessen ist das Publikum auf der OLMA nicht nur Beobachter, sondern aktiver Teil des Geschehens. Familien, Schulklassen und Stadtbewohner nutzen die Veranstaltung, um Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion zu erhalten. Informationsstände und interaktive Angebote schaffen Nähe zwischen Produzenten und Konsumenten. St. Gallen wird während der Messetage zu einem Treffpunkt für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen. Landwirtschaft wird hier nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext von Ernährung, Regionalität und kultureller Identität diskutiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf regionalen Lebensmitteln. Käse, Wurstwaren, Backwaren und Getränke aus verschiedenen Kantonen werden präsentiert und verkostet. Die OLMA bietet damit auch eine Plattform für Direktvermarkter und kleinere Produzenten. In den Hallen finden sich unter anderem:
St. Gallen verfügt über eine moderne Messeinfrastruktur und ist verkehrstechnisch gut angebunden. Die Stadt liegt nahe der Grenze zu Deutschland und Österreich, was der OLMA eine grenzüberschreitende Anziehungskraft verleiht. Besucher aus mehreren Regionen nutzen die Veranstaltung als Treffpunkt. Die geografische Lage im voralpinen Raum unterstreicht die landwirtschaftliche Prägung. Grünlandwirtschaft und Milchwirtschaft spielen in der Ostschweiz eine bedeutende Rolle, was sich auch im Programm widerspiegelt.
Die Landwirtschaft steht vor strukturellen Herausforderungen. Klimatische Veränderungen, gesellschaftliche Erwartungen und wirtschaftlicher Druck beeinflussen Produktionsweisen. Die OLMA greift diese Themen auf und bietet Diskussionsforen zu Nachhaltigkeit, Tierwohl und Digitalisierung. Neue Technologien in der Agrartechnik, präzise Fütterungssysteme oder digitale Betriebsführung werden vorgestellt. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zur Tradition sichtbar. Landwirtschaft ist hier sowohl wirtschaftlicher Faktor als auch kulturelles Erbe.
Im nationalen Veranstaltungskalender nimmt die OLMA eine besondere Stellung ein. Sie vereint Landwirtschaft und Publikum in einem Format, das Fachinformation und gesellschaftliche Begegnung verbindet. Anders als spezialisierte Agrarmessen öffnet sie sich bewusst für ein breites Publikum. Die OLMA in St. Gallen steht für eine Veranstaltung, die Landwirtschaft sichtbar macht und zugleich als Treffpunkt für das Publikum fungiert. In St. Gallen entsteht ein Forum, in dem wirtschaftliche Realität, regionale Identität und gesellschaftlicher Dialog zusammenkommen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Veranstalters: www.olma-messen.ch