IBM zählt zu den prägendsten Unternehmen der internationalen IT-Geschichte. Kaum ein anderer Technologiekonzern hat die Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien über so viele Jahrzehnte hinweg beeinflusst. Von frühen Rechen- und Tabelliersystemen bis hin zu Cloud-Architekturen, Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing hat IBM immer wieder neue technologische Grundlagen geschaffen, auf denen ganze Branchen aufbauen. Heute versteht sich das Unternehmen weniger als klassischer Hardwareanbieter, sondern als strategischer Technologie- und Beratungspartner für Unternehmen, Institutionen und öffentliche Auftraggeber weltweit.
Gegründet wurde IBM im Jahr 1911 in den USA. In den Anfangsjahren lag der Schwerpunkt auf mechanischen Rechenmaschinen, Tabellier- und Lochkartensystemen, die vor allem in Verwaltung, Statistik und Industrie eingesetzt wurden. Mit der Umbenennung in International Business Machines im Jahr 1924 begann der internationale Ausbau des Unternehmens. Im Laufe des 20. Jahrhunderts prägte IBM entscheidend die Entwicklung moderner Computertechnik. Großrechner, Betriebssysteme und später der Personal Computer machten das Unternehmen zu einem zentralen Akteur der digitalen Transformation. Auch wenn sich IBM in den vergangenen Jahrzehnten bewusst von Teilen des klassischen Hardwaregeschäfts getrennt hat, blieb die technologische Tiefe erhalten. Forschung, Softwareentwicklung und Systemarchitekturen bilden heute das Rückgrat des Konzerns.
Der heutige Fokus von IBM liegt auf softwarebasierten Plattformen, hybriden Cloud-Lösungen und datengetriebenen Anwendungen. Besonders Unternehmen mit komplexen IT-Strukturen nutzen IBM-Technologien, um bestehende Systeme mit modernen Cloud- und KI-Ansätzen zu verbinden. Statt rein standardisierter Lösungen setzt IBM auf skalierbare Architekturen, die sich an individuelle Anforderungen anpassen lassen. Zum zentralen Leistungsportfolio gehören unter anderem:
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von IBM ist die enge Verzahnung von Technologie und Beratung. Mit einer starken Consulting-Sparte begleitet das Unternehmen Kunden nicht nur bei der Auswahl von Software oder Infrastruktur, sondern bei der strategischen Neuausrichtung ganzer Geschäftsmodelle. Dabei fließen Branchenkenntnisse aus Bereichen wie Industrie, Energie, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und öffentlicher Verwaltung in die Projekte ein. IBM positioniert sich damit weniger als reiner Produktanbieter, sondern als langfristiger Partner für komplexe Transformationsvorhaben. Gerade bei großen Organisationen mit historisch gewachsenen IT-Landschaften spielt diese Erfahrung eine zentrale Rolle.
IBM investiert seit Jahrzehnten kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Die unternehmenseigenen Forschungslabore zählen zu den produktivsten weltweit und haben zahlreiche technologische Grundlagen hervorgebracht. Parallel dazu verfolgt IBM ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, etwa durch energieeffiziente Rechenzentren, optimierte Softwarearchitekturen und datenbasierte Lösungen zur Reduzierung von Emissionen in Industrie und Logistik. Mit dieser Kombination aus technologischer Tiefe, Beratungskompetenz und globaler Präsenz bleibt IBM ein zentraler Akteur der digitalen Wirtschaft. Das Unternehmen steht exemplarisch für den Wandel von klassischer Industrie-IT hin zu vernetzten, intelligenten und nachhaltigen Technologiesystemen.