Elektrowerkzeuge gehören auf Baustellen, in Werkstätten und bei Montagearbeiten zur Grundausstattung. Gleichzeitig hat sich ihr Einsatzgebiet erheblich erweitert. Leistungsfähige Akkus haben Maschinen unabhängig von Steckdosen gemacht und ermöglichen inzwischen Anwendungen, für die lange Zeit Kabel- oder Benzingeräte erforderlich waren. Makita gehört zu den Herstellern, die diese Entwicklung über Jahrzehnte mitgeprägt haben. Das japanische Unternehmen verbindet klassische Elektrowerkzeuge mit umfangreichen Akkusystemen und einem wachsenden Programm für die professionelle Garten- und Landschaftspflege.
Das Sortiment reicht von Bohr- und Schraubtechnik über Sägen, Schleifmaschinen und Geräte für die Betonbearbeitung bis zu Rasenmähern, Kettensägen und Freischneidern. Dabei spielt die gemeinsame Energieversorgung verschiedener Maschinen eine immer größere Rolle. Statt für jedes Werkzeug eine eigene technische Plattform zu benötigen, können Anwender zahlreiche Geräte mit Akkus derselben Serie betreiben.
Die Geschichte des Unternehmens beginnt 1915 in Nagoya. Mosaburo Makita gründete einen Betrieb, der zunächst Elektromotoren, Transformatoren und Beleuchtungstechnik verkaufte und reparierte. Der Schritt zum Hersteller von Elektrowerkzeugen erfolgte mehrere Jahrzehnte später. 1958 brachte das Unternehmen einen tragbaren Elektrohobel auf den Markt, der zu den entscheidenden Produkten für die weitere Entwicklung wurde. Bereits 1959 konzentrierte sich das Unternehmen stärker auf Elektrowerkzeuge. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Angebot ausgebaut und international vertrieben. 1970 entstand die erste Auslandsgesellschaft in den USA, weitere Niederlassungen in Europa und anderen Regionen folgten. In Deutschland ist das Unternehmen seit 1977 mit einer eigenen Gesellschaft vertreten. Ein wichtiger Entwicklungsschritt erfolgte 1969 mit einer akkubetriebenen Bohrmaschine. Aus heutiger Sicht war deren Technik noch weit von modernen Lithium-Ionen-Systemen entfernt. Das grundlegende Prinzip ist jedoch dasselbe geblieben: Ein professionell nutzbares Elektrowerkzeug soll unabhängig von einer stationären Stromversorgung arbeiten können.
Makita UB004: Akku Laubbläser für Grünpflege
Wer mehrere Stunden Laub, Schnittgut oder Schmutz von Wegen und Grünflächen entfernt, trägt sein Arbeitsgerät über weite Teile des Tages auf dem Rücke... Laubbläser Makita UB004 wiegt 8,8 KilogrammMakita zeigt leistungsstarke Akku-Werkzeuge auf der BAU 2025
Makita ist ein weltweit tätiger Hersteller von Elektrowerkzeugen und Gartengeräten mit Hauptsitz in Anjo, Japan. Das Unternehmen bietet ein breites So... Makita leistungsstarke Akku-WerkzeugeDas heutige Werkzeugprogramm deckt zahlreiche Arbeitsbereiche ab. Bohrschrauber, Schlagschrauber und Bohrhämmer gehören ebenso dazu wie Handkreissägen, Stichsägen, Winkelschleifer und Maschinen für die Holz- oder Metallbearbeitung. Für Bau und Sanierung kommen unter anderem Abbruchhämmer, Diamanttechnik und Geräte zur Bearbeitung von Beton hinzu. Diese Breite ist insbesondere für professionelle Anwender relevant. Ein Zimmerer stellt andere Anforderungen an seine Maschinen als ein Metallbauer, Elektriker oder Installateur. Auf der Baustelle überschneiden sich die Anwendungen dennoch häufig. Bohren, Schrauben, Trennen und Schleifen gehören in vielen Gewerken zum Arbeitsalltag. Neben Leistung und Gewicht spielen deshalb ergonomische Eigenschaften, Staubschutz, Werkzeugwechsel und die Abstimmung von Motor und Elektronik eine wichtige Rolle. Bürstenlose Motoren haben sich bei vielen Akkuwerkzeugen etabliert. Da keine Kohlebürsten benötigt werden, lässt sich der Wartungsaufwand des Motors reduzieren. Gleichzeitig ermöglicht die elektronische Steuerung eine präzisere Anpassung an unterschiedliche Belastungssituationen.
Eine zentrale Rolle im Sortiment übernimmt die LXT-Plattform. Sie basiert auf 18-Volt-Lithium-Ionen-Akkus und umfasst eine große Zahl kompatibler Maschinen. Für Anwendungen mit höherem Energiebedarf werden bei verschiedenen Geräten zwei 18-Volt-Akkus kombiniert. Das Prinzip einer umfangreichen Akkuplattform verändert die Anschaffung von Elektrowerkzeugen. Wer bereits mehrere passende Akkus und Ladegeräte besitzt, kann weitere Maschinen ohne zusätzliche Energieversorgung ergänzen. Besonders bei einem größeren Gerätebestand kann das die Organisation vereinfachen. Dabei beschränkt sich die gemeinsame Plattform nicht auf klassische Werkzeuge. Auch Staubsauger, Leuchten, Radios und zahlreiche Gartengeräte können mit entsprechenden LXT-Akkus betrieben werden. Dadurch verschwimmt die frühere Trennung zwischen Werkstatt, Baustelle und Grundstück zunehmend. Für kleinere und besonders kompakte Geräte existiert zusätzlich die CXT-Serie mit 12 V max. Sie richtet sich an Anwendungen, bei denen geringes Gewicht und handliche Abmessungen wichtiger sind als maximale Leistungsreserven.
Mit XGT hat Makita eine weitere Akkuplattform entwickelt, die mit maximal 40 Volt arbeitet. Für besonders leistungsintensive Anwendungen können bei dafür ausgelegten Maschinen zwei Akkus eingesetzt werden. Damit zielt das System auf Aufgaben, die hohe Leistungsreserven verlangen und traditionell häufig kabelgebundenen oder benzinbetriebenen Geräten vorbehalten waren. Der Unterschied zu kleineren Akkusystemen liegt deshalb nicht allein in der Spannung. Maschinen, Akkus und elektronische Steuerung sind als gemeinsames System für höhere Belastungen konzipiert. Dazu gehören unter anderem leistungsstarke Bohr- und Abbruchhämmer, Sägen, Winkelschleifer und Maschinen für den Garten- und Landschaftsbau. Elektronische Funktionen unterstützen dabei die Steuerung der verfügbaren Leistung. Je nach Gerät kann beispielsweise die Drehzahl an die jeweilige Belastung angepasst werden. Andere Systeme reagieren auf eine plötzliche Blockade des Werkzeugs und stoppen den Antrieb, um die Folgen eines Rückschlags zu reduzieren. Die parallele Existenz unterschiedlicher Akkuplattformen zeigt zugleich eine grundsätzliche Herausforderung moderner Elektrowerkzeuge. Eine möglichst große Kompatibilität ist für den Anwender attraktiv, während kompakte Handmaschinen und besonders leistungsstarke Geräte unterschiedliche Anforderungen an Akku, Gewicht und Energieabgabe stellen.
Die Akkutechnik hat das Unternehmen weit über das klassische Elektrowerkzeug hinausgeführt. Gartengeräte bilden inzwischen einen umfangreichen Teil des Programms. Dazu gehören Rasenmäher, Rasentrimmer, Freischneider, Heckenscheren, Kettensägen, Hochentaster, Laubbläser und weitere Maschinen für Arbeiten an Grünflächen und Gehölzen. Gerade in diesem Bereich wird sichtbar, wie stark leistungsfähigere Akkus die bisherige Antriebstechnik verändern. Bei kleineren Gartengeräten ist der elektrische Antrieb bereits seit langer Zeit üblich. Anspruchsvoller wird der Ersatz eines Verbrennungsmotors bei Maschinen, die über längere Zeit hohe Leistung bereitstellen müssen. Für professionelle Anwender sind dabei nicht nur Leistung und Laufzeit entscheidend. Auf größeren Grundstücken, in Parks oder bei der Landschaftspflege müssen genügend Akkus verfügbar sein und Ladezeiten in den Arbeitsablauf passen. Dafür entfallen Kraftstoff, Abgase am Einsatzort und ein Teil der typischen Wartungsarbeiten eines Verbrennungsmotors. Akku-Gartengeräte sind deshalb weniger als isolierte Alternative zu Benzinmaschinen zu betrachten. Ihre praktische Wirtschaftlichkeit hängt wesentlich davon ab, wie viele Maschinen mit einer vorhandenen Akkuinfrastruktur betrieben werden und wie intensiv sie während eines Arbeitstages genutzt werden.
Die Entwicklung vom Reparaturbetrieb für Elektromotoren zum internationalen Werkzeughersteller zeigt zugleich den technischen Wandel der Branche. Über Jahrzehnte war das einzelne Elektrowerkzeug der Mittelpunkt des Angebots. Heute wird die Akkuplattform zunehmend zum verbindenden Element eines gesamten Maschinenparks. Makita deckt mit seinen verschiedenen Systemen ein entsprechend breites Spektrum ab. Kompakte Schrauber stehen neben leistungsstarken Geräten für Bau und Abbruch, während dieselbe grundsätzliche Akkutechnik auch bei Maschinen für Garten und Landschaft zum Einsatz kommt. Kabelgebundene Elektrowerkzeuge bleiben dennoch Teil des Programms und sind für Anwendungen interessant, bei denen eine permanente Stromversorgung vorhanden ist und lange Laufzeiten gefordert werden. Damit besteht die wesentliche Veränderung weniger darin, dass einzelne Maschinen kabellos geworden sind. Entscheidend ist die zunehmende Vernetzung des Gerätebestands über gemeinsame Energieplattformen. Elektrowerkzeuge für Handwerk und Bau, mobile Arbeitsgeräte und Maschinen für den Garten lassen sich dadurch innerhalb weniger Akkusysteme organisieren. Für professionelle Anwender wird die Wahl eines Werkzeugs damit zunehmend auch zur Entscheidung über die technische Infrastruktur, mit der zahlreiche weitere Arbeiten ausgeführt werden können.